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Brexit und Terror hinterlassen Spuren in Vorarlberg: Wolford senkt Gewinnprognose

Der Vorarlberger Wäschehersteller Wolford spürt die Folgen von Brexit und Terror in Europa: Die Gewinnprognose wurde reduziert.
Der Vorarlberger Wäschehersteller Wolford spürt die Folgen von Brexit und Terror in Europa: Die Gewinnprognose wurde reduziert. ©AP Photo/Frank Augstein//Wolford AG
Bregenz/Vorarlberg - Der Strumpf- und Wäschekonzern Wolford korrigiert angesichts schwächelnder Nachfrage seine Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr und schließt ein möglicherweise negatives operativen Ergebnis "im niedrigen einstelligen Bereich" nicht aus. Politische Unsicherheit in den USA, Terrorangst in Frankreich und Brexit hätten zu Konsumschwäche und abnehmender Kundenfrequenz geführt, teilte die Firma am Mittwoch ad hoc mit.

Vor diesem Hintergrund und zusätzlich negativen Währungseffekten beim britisches Pfund sei das operative Ergebnis (EBIT) im ersten Quartal mit minus 8,3 Mio. Euro “deutlich schlechter ausgefallen als intern prognostiziert”. In der Vorjahresperiode lag der Verlust bei minus 3,0 Mio. Euro.

Umsatzrückgänge nicht mehr aufzuholen

Der Wolford-Vorstand hat im Anschluss an seine heutigen Beratungen im Headquarter in Vorarlberg die Prognose für das Geschäftsjahr 2016/17 angepasst. Angesichts deutlich rückläufiger Umsätze im ersten Quartal mit minus 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal und anhaltender Marktschwäche im Monat August sei ein Aufholen der Umsatzrückgänge im Gesamtjahr “nicht mehr wahrscheinlich”. Das margenstarke Retail-Geschäft verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzminus von über 9 Prozent.

Neuausrichtung läuft nach Plan

Das Wolford-Management rechnet nun für das gesamte laufende Geschäftsjahr 2016/17 mit gegenüber dem Vorjahr stagnierenden bis leicht sinkenden Umsätzen. Planmäßig läuft laut Wolford die Umsetzung des Programms zur nachhaltigen Umsatz- und Profitabilitätssteigerung und die Neuausrichtung des Unternehmens. “Der Kostenabbau wird beschleunigt”, betonte das Unternehmen. An der Mittelfristplanung hält der Strumpf- und Wäschekonzern aber fest.

Online-Geschäft wird ausgebaut

Zwar ist der Strumpf- und Wäschekonzern aus Vorarlberg bei den Online-Händlern Amazon und Zalando präsent, nun soll aber das Online-Geschäft mit einem groß angelegten Relaunch des eigenen Webshops im September verstärkt werden. “Wir kooperieren auch mit Amazon, um die Preise zu definieren und damit die Preisposition zu halten”, so Wolford-Vorstand Axel Dreher. Amazon und Zalando seien aber “nicht im Fokus”.

Stammkundinnen suchen online und kaufen offline

Mit neuen, eigenen Webshops für Endkunden sowie Fachhändler will der Vorarlberger Strumpf- und Wäschekonzern deutlich schneller auf Themen und Trends reagieren und den Shop viel stärker für die eigene Kommunikation nutzen. Beispielsweise würden Stammkundinnen online suchen und gerne offline kaufen. Wolford hat bereits seit rund 10 Jahren einen Webshop für seine höherpreisigen Strumpfhosen, Bodys, Wäsche, Bikinis und Damenoberbekleidung.

(APA)

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