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Brem will Heimsieg - Duell Gut gegen Vonn geht weiter

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Mit dem Riesentorlauf in Flachau werden Sonntag die "Pongauer Skifestspiele" abgeschlossen. In Altenmarkt/Zauchensee statt St. Anton sowie Flachau statt Ofterschwang gingen fünf Damen-Rennen innerhalb weniger Tage und Kilometer über die Bühne.
RTL live ab 09:15 Uhr

Sonntag geht auch der Weltcup-Fight zwischen Lara Gut und Lindsey Vonn weiter, mit Eva-Maria Brem ist Österreichs bisher einzige Saisonsiegerin am Start.

Vonn lässt es ruhig angehen

Vonn hat es nach ihrem Speed-Double von Zauchensee einige Tage ruhig angehen lassen. Sie besuchte ihre Freundin Maria Höfl-Riesch in Kitzbühel und trainierte danach in Hinterreit. Freitagabend war sie “undercover” mit Schlapphut und Mantel im “Carmen-Sandiego-Look” Zuschauerin beim zweiten Flachau-Slalom, von wo aus sie den RTL-Hang begutachtete und sich anschließend von US-Landsfrau Resi Stiegler “huckepack” aus dem Zielgelände bringen ließ.

Am Sonntag (9.15/12.15 Uhr) übernimmt sie wieder selbst die öffentliche Verantwortung, denn die Amerikanerin ist in Hochform. Gut möglich, dass sie ihren durch das Flachauer Speed-Double ohnehin schon auf 38 Punkte geschrumpften Rückstand auf Lienz-RTL-Siegerin Gut im Gesamtweltcup weiter verringern kann. Vonn hat diese Saison schon den “Riesen” in Aare gewonnen, Flachau ist ebenfalls mittelsteil und kupiert.

Auf jeden Fall kann die 31-Jährige schon wieder einen Rekord aufstellen. Elf Weltcup-Siege in Österreich, das haben neben ihr bisher nur die Österreicherinnen Renate Götschl, Marlies Schild und Annemarie Moser (Pröll) geschafft.

Brem hofft auf einige Siege

Aus ÖSV-Sicht geht mit Brem die bisher einzige Saisonsiegerin an den Start. Die Tirolerin hat in Courchevel gewonnen und ist in der Disziplinenwertung Zweite hinter Gut. Dass alle heimischen Sieg-Hoffnungen auf ihr lasten, stört sie nicht. “Für mich macht das keinen großen Unterschied. Ein Sieg steigert auch das Selbstvertrauen. Ich hoffe, es kommen noch einige dazu.”

Am liebsten gleich Sonntag, denn der erste Heimsieg steht bei Brem ganz oben auf der Wunschliste. “In Lienz habe ich es mir durch einen Fehler leider selbst verhaut. Insgesamt bin ich aber in einer Situation, dass ich ohne Fehler immer um den Sieg mitfahren kann”, weiß Österreichs beste Riesentorläuferin.

Die Hermann-Maier-Piste (“Maier war mit seiner aggressiven Fahrweise mein Kindheitsidol”) kennt sie zwar von den Slaloms. Sie ist aber wie zuletzt Lienz nicht das ideale Gelände für die Technikerin aus Münster, die es lieber steil und eisig mag. Die angekündigten Neuschneemassen stören sie nicht. “Je schwieriger, desto besser für mich. Das schlimmste für mich ist, wenn die Piste ein Vollteppich ist.”

Görgl im Einsatz

Wieder mal in einem Riesentorlauf zu sehen ist am Sonntag Elisabeth Görgl. Die Steirerin hatte diesen Winter zunächst ausschließlich auf Speed gesetzt, zuletzt aber doch wieder vermehrt in dieser Kerndisziplin trainiert. “Ich kann noch einmal mit der Nummer 16 an den Start gehen, nütze diese Situation, sehe es aber als sehr gutes Renntraining”, erklärte die 34-Jährige vor der kommenden Speed-Woche in Cortina. “Der Riesentorlaufschwung hilft mir für die Speed-Rennen ja sehr gut weiter.”

Ein “Comeback” nach sehr langer Verletzungspause feiert am Sonntag Rosina Schneeberger. Weil Ramona Siebenhofer noch immer am Knöchel angeschlagen und Cornelia Hütter krank ist, rutschten Chiara Mair und Stefanie Resch ins ÖSV-Aufgebot.

ÖSV-Team für den Riesentorlauf in Flachau (Ersatz für Ofterschwang): Eva-Maria Brem, Stephanie Brunner, Elisabeth Görgl, Ricarda Haaser, Michaela Kirchgasser, Chiara Mair, Stefanie Resch, Rosina Schneeberger, Katharina Truppe, Carmen Thalmann

(APA)

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