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Bregenzerwälder Bauerntag in Egg

Die Landjugend zeigte ihr Brunnenprojekt
Die Landjugend zeigte ihr Brunnenprojekt ©LKV

“Die Landwirtschaftskammer hat gute Arbeit geleistet. In enger Zusammenarbeit mit der Landesregierung hat Vorarlberg die möglichen regionalen Spielräume im Interesse der Bäuerinnen und Bauern bestens genutzt!” Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger zog am Vorabend der Landwirtschaftskammerwahl beim sehr gut besuchten Bregenzerwälder Bauerntag in Egg ein positives Resümee über die Arbeit der bäuerlichen Interessensvertretung in den vergangenen fünf Jahren.

“Die Bilanz – die Stichworte sind Weideprämie, Kuhprämie, AMA-Überbrückungshilfe – kann sich sehen lassen. Nichtsdestotrotz werden wir auch in Zukunft für zusätzlichen regionalen Spielraum, wirtschaftliche Preise und weniger Bürokratie für die Bauernfamilien kämpfen! Die fundierte Ausbildung unserer bäuerlichen Jugend ist uns ebenso wichtig wie die Steigerung der Freude am Beruf und der Lebensqualität am Betrieb.” Josef Moosbrugger betonte, dass das Bauernbund-Team mehr zu bieten hat als der einzig verbliebene Mitbewerber; trotzdem sei die Wahl keine klare Sache. “Eine niedrige Wahlbeteiligung schwächt die Kammer als Ganzes. Umso wichtiger ist es, an der LK-Wahl, die erstmals als Briefwahl durchgeführt wird, verlässlich teilzunehmen!”

Zuvor hatte Bezirksobmann Klaus Schwarz über die Aktivitäten des Bregenzerwälder Bauernbundes im vergangenen Jahr berichtet und die Kandidaten für die LK-Wahl vorgestellt. Neben Klaus Schwarz aus Hittisau, der wieder auf Platz 2 der Bauernbund-Liste als Vizepräsident kandidiert, sind dies Wolfgang Greber (Andelsbuch/8.), Annemarie Ennemoser (Schnepfau/9.), Jürgen Bereuter (Alberschwende/12.), Wolfgang Ott (Mittelberg/15.), Kriemhilde Steurer (Sulzberg/20.), Martin Kaufmann (Reuthe/22.), Theresia Schneider (Egg/24.) und Klaus Kohler (Lingenau/26.)

Der Gastreferent beim Bregenzerwälder Bauerntag, der Südtiroler Agrarlandesrat Hans Berger, betonte, dass in der europäischen Agrarpolitik derzeit entscheidende Weichenstellungen für die Programmperiode 2014 bis 2020 anstehen. “Es ist deshalb ein großartiger Erfolg, dass es durch das Zusammenwirken von Regionen wie Südtirol und Vorarlberg gelungen ist, in Brüssel für die speziellen Bedürfnisse der Berglandwirtschaft Anerkennung zu finden. Ich bin guter Dinge, dass dadurch dem Wegfall der Milchquote im Jahr 2015 gut begegnet werden kann.” Tatsache sei aber, dass die Berggebiete aufgrund ihrer geringen Bevölkerungszahlen keine allzu große Lobby in Brüssel haben und der stetige Druck der regionalen Interessensvertreter nötig ist.

Berggebiete wie Vorarlberg und Südtirol profitieren, so Berger, aber von der Tüchtigkeit und vom Einsatz ihrer bäuerlichen Familien. “Je steiler der Hang, desto größer die Verbundenheit zum eigenen Boden; anderswo ist das Gejammer auch in Gunstlagen groß!” Die praktisch nicht vorhandene Abwanderung aus den Tälern und der Ansturm auf die landwirtschaftlichen Schulen zeigten deutlich, dass die Rahmenbedingungen in Südtirol und Vorarlberg passen und die Freude am Beruf mehr denn je gegeben ist.

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