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Bregenzerwälder Buswartehäuschen im Wiener Museumsquartier

Ausstellung "BUS:STOP Krumbach" präsentiert erfolgreiches Vorarlberger Projekt.
Ausstellung "BUS:STOP Krumbach" präsentiert erfolgreiches Vorarlberger Projekt. ©VOL.AT/Klaus Hartinger
Kein Bus wird kommen. Das originelle Buswartehäuschen, das im Hof des Museumsquartiers aufgestellt ist, gehört nicht zu einer neuen Bus-Linie, sondern zu einer neuen Ausstellung: Im Architekturzentrum Wien (Az W) ist ab Donnerstag ein ungewöhnliches Projekt zu sehen, das vor kurzem im Bregenzerwald realisiert wurde und auf weltweite Resonanz gestoßen ist: "BUS:STOP Krumbach".
Krumbacher Bushüsle
Bushüsle: Präsentation im KUB
Einzigartige "Bushüsle" in Krumbach

Auf Initiative des Vereins “kultur krumbach” haben sieben internationale Baukünstler in Kooperation mit lokalen Architekten und Handwerkern Bushaltestellenhäuschen gestaltet. Der Chilene Smiljan Radic, dessen Prototyp vor dem Az W zur Benutzung einlädt, war einer der Eingeladenen. Er hat eine reduzierte Glaskonstruktion realisiert, in der mit Eichenstühlen und Kassetten-Decke auf die traditionelle Wälderstube Bezug genommen wird und auf der als witzige Ergänzung noch ein Vogelhäuschen thront.

Der Prototyp des Chilenen Smiljan Radic: Glaskonstruktion mit Stühlen, Kassetten-Decke und Vogelhaus
Der Prototyp des Chilenen Smiljan Radic: Glaskonstruktion mit Stühlen, Kassetten-Decke und Vogelhaus ©Der Prototyp des Chilenen Smiljan Radic: Glaskonstruktion mit Stühlen, Kassetten-Decke und Vogelhaus. (Bild: VOL.AT/Klaus Hartinger)

Ideen aus aller Welt

Neben Radic haben der russische Architekt Alexander Brodsky, der Japaner Sou Fujimoto, der chinesische Pritzker-Preisträger Wang Shu mit Lu Wenyu, das belgische Büro dvvt mit Jan de Vylder, Inge Vinck und Jo Taillieu, das aus Spanien stammende Büro Ensamble Studio mit Anton Garcia-Abril und Debora Mesa sowie das norwegische Büro Rintala Eggertsson Architects die Einladung angenommen. Bei ihrem Entwurf ließ man den Baukünstlern alle Freiheiten, Bedingungen waren lediglich ein Bezug zur Region, widerstandsfähiges Material sowie Funktionalität.

Meterhoher Stangenwald als Herausforderung

Die Buswartehäuschen werden hervorragend angenommen und dienen wie die kunstvoll zusammengefügten Bretterstapel des Ensamble Studios der Bevölkerung auch unabhängig der Busfahrpläne als Rastplätze. Andere wie Sou Fujimotos meterhoher Stangenwald samt Ausblicks-Plattform haben sich dagegen als Herausforderung für Behörden und Benutzer entpuppt.

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bus_wien ©Das Krumbacher Bushüsle im Wiener Museumsquartier. (Foto: Architekturinstitut Wien

Die von Dietmar Steiner, dem Direktor des Architekturzentrum Wien (Az W), zusammen mit Verena Konrad, der Leiterin des Vorarlberger Architektur Instituts (vai) kuratierte Schau, die das Projekt und die sieben entstandenen Wartehäuschen präsentiert, war im Sommer in Dornbirn zu sehen und gastiert nun bis 7. Oktober im Wiener Museumsquartier.

(APA)

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