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Bregenzer Umzug wurde zum Wintermärchen

Die "Lachgummis" wurden als beste Gruppe prämiert.
Die "Lachgummis" wurden als beste Gruppe prämiert. ©Pfarrmaier
Bregenz. (hapf) Strahlender Sonnenschein und die vom Schnee eingesäumten Straßen machten in der Landeshauptstadt den bunten Umzug zu einem echten Wintermärchen. An die 60 Gruppen boten ein kunterbuntes Faschungsbild. Tausende Mäschgerle erlebten als Zaungäste einen großartigen Narrenaufmarsch.
Faschingsumzug 2013

Bis Samstag schüttelte Frau Holle ihre Betten kräftig aus und machte Bregenz mit einer Schneehöhe von 70 cm zur Schneehauptstadt Österreichs. Locker wurde damit die Rekordmarke von 63 cm aus dem Jahr 1948 übertroffen. Um den Schneemassen Herr zu werden, musste der Bregenzer Bauhof ganze Arbeit leisten. Mit seinen 45 Mitarbeitern und 15 privaten Einsatzkräften ging Bauhofleiter Erich Knapptisch bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit. Vor allem die Umzugsroute vom Leutbühel über die Römerstraße, Bahnhofstraße und Mehrerauerbrücke zum Festspielhaus musste für die vielen Gruppen und Umzugswagen frei gemacht werden. Den Einsatzkräften gelang dies mit einer Nachtschicht und in einem wahren Kraftakt. Frau Holle unterstützte die Einsatzkräfte, in dem sie ihre Tätigkeit bereits am späteren Samstagnachmittag einstellte. Der Sonntag bescherte dann strahlenden Sonnenschein und mit nur ganz wenigen Minusgraden beste Bedingungen für den Ore-Ore-Umzug.

Große Beteiligung aus dem ganzen Land

Neben der überaus starken Beteiligung von Bregenzer Gruppen, Vereinen, Schulen und Kindergärten fanden heuer erfreulich viele Vereine und Zünfte aus den Umliegergemeinden und bis aus  Feldkirch den Weg in die Landeshauptstadt. Darunter die Harder Mufänger, Wellarouschar und Schlösslefeagar, die Lochauer Bäumler Zunft, aus Lauterach die Schollesteachar, die Russen und Riednarra, aus Wolfurt die Hafaloabar Hofnarra und Hafaloab Trüller, die Garde Krumbach, die Feldkircher Spältabürger und Spältaschränzer, die Egger Muosmäknüller und die Hatler Fasnatzunft. Bregenz wurde damit zum echten Aufmarschgebiet der Vorarlberger Narren.

Elegant im offenen Landauer

Mit dem offenen Landauer rollte das Prinzenpaar im Umzug mit. Die beiden starken Noriker unter Kutscher Othmar Fetz stemmten sich ins Geschirr und zogen Prinz Ore LVII., Martin II. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Christine II. samt Infant Manuel und Zeremonienmeister Peter Hagspiel über den Kurs. Mit zwei PS ging das in moderatem Tempo. Da blieb genügend Zeit, tief in die Momelesäcke zu greifen und das närrische Volk mit Faschingszuckerle einzudecken. 

Prinzessinnen prämierten die Besten

Beim Festspielhaus löste sich der Umzug auf und in der Werkstattbühne gab es neben einer große Party mit heißen Würstln und Punsch die Prämierung der besten Gruppen. Mit Cindy Deuring, Elisabeth Mathis, Heidi Strasser, Susanne Scharax und der letztjährigen Piratenprinzessin Daniela Mairitsch stellten sich ehemalige Prinzessinnen als Jury zur Verfügung. Sie wählten aus dem Umzug die „Lachgummis“ als originellste Gruppe aus, die mit dem Goldenen Schorrapfohl belohnt wurde. Als Großgruppe konnten die Roboter vom Kindergarten Braike punkten, die einen Sonderpokal erhielten. Bei den Kleingruppen durften sich die bunten Kreisel der Hafoloabar Trüller aus Wolfurt über einen Preis freuen. Den Goldenen Notenschlüssel erhielt als beste Musikgruppe die Volksschule Winsau (Dornbirn) für ihr musikalisches Mississippi-Narrenschiff „Winsau dampt und swingt“. Einen Sonderpreis in Gestalt des Goldenen Schnorrapfohl gab es für  Kurt Sternik, der über Jahre hinweg den Vorsitz in der Jury führte.

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