AA

Bregenzer Festspiele wohl mit neuem Besucherrekord

"Aida" best-besuchte Opernproduktion auf Seebühne
"Aida" best-besuchte Opernproduktion auf Seebühne ©APA (Gindl)
Die Bregenzer Festspiele steuern heuer auf einen neuen Besucherrekord zu. Bis Sonntagabend, dem Ende der heurigen Festspiele-Saison, werden knapp 257.000 Gäste (2008: 180.525) das Festival besucht haben. Die Gesamtauslastung liegt damit bei 98 Prozent. Das gaben Festspiel-Präsident Günter Rhomberg, Intendant David Pountney und der Kaufmännische Direktor Michael Diem am Freitag bekannt.

Den wichtigsten Beitrag zum Erfolg lieferte “Aida” mit bis zur letzten Vorstellung erwarteten knapp 201.800 Besuchern. Bisher sahen 190.486 Personen das Drama rund um die äthiopische Prinzessin. Bis Sonntagabend stehen noch drei Vorstellungen auf dem Programm, bisher gab es keine einzige regenbedingte Absage.

“Aida” ist damit die am besten besuchte Opernproduktion auf der Seebühne, nur knapp hinter dem Musical “West Side Story” im Jahr 2003. Die Oper im Festspielhaus, Karol Szymanowskis “König Roger”, erreichte 5.048 Musikliebhaber, das bedeutet eine Auslastung von 93 Prozent. Großen Anklang fanden auch die Orchesterkonzerte der Wiener Symphoniker und des Symphonieorchesters Vorarlberg mit einer Auslastung von 92 Prozent.

Über einen ebenso hohen Zuspruch durfte sich das Jugendprogramm “crossculture” freuen. 92 Prozent Auslastung erreichte auch die Schauspiel-Schiene der Festspiele. Die Produktionen von “Kunst aus der Zeit” (KAZ) sahen rund 4.400 Besucher, der Bereich Musiktheater erzielte dabei eine Auslastung von 80 Prozent.

Festspiel-Präsident Rhomberg sprach von einem “unglaublichen Ergebnis”. Man könne “sehr, sehr zufrieden” sein. Die Krise sei überhaupt nicht spürbar gewesen. “Mein Resümee ist, dass wir mit den Bregenzer Festspielen auf dem richtigen Weg sind”, so Rhomberg.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Kultur
  • Bregenzer Festspiele wohl mit neuem Besucherrekord
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen