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Bregenzer Festspiele: Wiener Symphoniker genießen "zweite Heimat"

28 Mal "Zauberflöte", drei Mal Haus-Oper und vier Orchesterkonzerte.
28 Mal "Zauberflöte", drei Mal Haus-Oper und vier Orchesterkonzerte. ©Symphoniker
Das in den vergangenen Jahren in allen Registern merklich verjüngte Orchester der Wiener Symphoniker gilt seit Anbeginn im Sommer 1946 als Haus- und Stammorchester der Bregenzer Festspiele. Die Symphoniker leben und arbeiten gut eineinhalb Monate als begeisterte Sommer-Vorarlberger am Bodensee. "Wir sind im Sommer in Bregenz, das wie eine zweite Heimat für uns ist", bekennt Geschäftsführer Johannes Neubert im APA-Gespräch.

Von einem verkappten Urlaub kann allerdings keine Rede sein. Immerhin ist das “Orchestra in Residence” bei den Bregenzer Festspielen mit Proben, Orchesterdiensten und Konzerten “g’hörig” ausgelastet. Dazu kommen Auftritte diverser Symphoniker-Ensembles (u.a. Barock Ensemble, Posaunen-Quintett oder Bratschist Martin Ortner als Sänger und Kontragitarrist) in ganz Vorarlberg, was die quasifamiliäre Verbindung mit dem “Ländle” noch festigt und kräftigt .

“Gruß aus Wien”

Die Musikerinnen und Musiker spielen heuer immerhin 28 Mal in der neuen Seebühnen-“Zauberflöte”, drei Mal in der soeben uraufgeführten Haus-Oper “Der Kaufmann von Venedig” von Andre Tchaikowsky und bestreiten vier Orchesterkonzerte. Drei Konzerte (22.7. unter Paul Daniel, 29. Juli unter Claus Peter Flor, 5. August unter Sir Mark Elder) sind von den Festspielen programmiert, sie ergänzen das laufende Programm oder bringen Reminiszenzen an die 2014 auslaufende Intendanz von David Pountney.

Den traditionellen “Tag der Wiener Symphoniker” (11. August) beginnt das Orchester als Matinee im Festspielhaus mit einem musikalischen “Gruß aus Wien”. Adam Fischer, einer der Lieblingsdirigenten des Orchesters, dirigiert populäre Werke von Johann und Josef Strauß (vom Kaiserwalzer bis zur Schnellpolka “Auf der Jagd”), Felix Mendelssohn Bartholdy (Sommernachtstraum-Ouvertüre), Carl Maria von Weber (Freischütz-Ouvertüre) und Edvard Grieg (Morgenstimmung aus Peer Gynt). Mitglieder der Symphoniker spielen anschließend bei freiem Eintritt im Festspielhaus und auf dem Platz der Wiener Symphoniker davor verschiedenste Werke der Musikgeschichte.

Dankeschön für jahrzehntelange Gastfreundschaft

Das Sonderkonzert dürfte vielen Bregenzern auch ein musikalisches Trostpflaster sein, weil das traditionelle Symphoniker-Wintergastspiel im Jänner 2014 wegen Terminproblemen ausfällt. Der sommerliche symphonische “Gruß aus Wien” ist gewissermaßen ein Dankeschön für jahrzehntelange Gastfreundschaft am Bodensee, so Geschäftsführer Neubert. Gleichzeitig ist das Sonderkonzert auch ein Gruß an den nächsten Festspielsommer, wenn die ursprünglich für heuer vorgesehene Haus-Oper “Geschichten aus dem Wienerwald” (nach Ödön von Horvath) unter der Leitung des Komponisten HK Gruber am 23. Juli 2014 im Festspielhaus uraufgeführt wird. Im nächsten Sommer wird auch der neue Chefdirigent Philippe Jordan am Pult der Symphoniker mit dem “War Requiem” von Britten (28.7.2014) seine Arbeit bei und mit den Wiener Symphonikern voll aufnehmen.

(APA)

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