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Bregenz und Hard in EHF-Cup mit Siegen

Die Vorarlberger Clubs A1 Bregenz und HC Alpla Hard sind am Samstag in der 2. Runde des Handball-EHF-Cups vor eigenem Publikum erfolgreich gewesen.
HC Alpla Hard gegen Brovary
Europacup Bregenz - Italgest Casarano

A1 Bregenz nach 31:30-Sieg im EHF-Cup weiter

Nach dem 35:30 (16:16)-Sieg im Hinspiel der zweiten EHF-Cup-Runde vom Donnerstagabend zwischen A1 Bregenz und Italgest Casarano war das Rückspiel am Samstagabend – zumal es ebenso vor heimischem Publikum ausgetragen wurde – zumindest theoretisch nur eine Formsache. Praktisch entwickelte sich vor 750 Fans in der Handballarena Rieden-Vorkloster ein heißer Kampf um den Aufstieg in die nächste Runde. In der Anfangsphase beherrschten Günther & Co. mit soliden Aktionen Gegner und Resultat, nach einem Viertel der Zeit stand es 8:8 – alles war im „grünen Bereich“.

Unkonzentriertheiten und technische Fehler durfte man sich nicht leisten, das war den heimischen Akteuren noch einmal eingebleut worden. Doch zwischen der 15. und 18. Minute passierten genau diese, die Gäste nutzten die daraus resultierenden Chancen eiskalt aus und schon lagen die Italiener 11:8 vorne – nur mehr zwei Tore betrug das Polster der Bregenzer. Coach Martin Liptak reagierte und beorderte seine Spieler zur Auszeit. Sie fruchtete, denn Lucas Mayer besorgte mit einem Doppelpack den 10:11-Anschluss (21. Minute), was für zwischenzeitliche Entspannung auf den Rängen sorgte. Casarano zeigte weiterhin flüssigen Kombinationshandball, einzig in der Chancenverwertung blieben sie hinter ihren eigenen Erwartungen. Auch Bregenz-Goalie Aleksic hatte großen Anteil, dass sein Team zur Pause nur mit 17:18 zurücklag.

Erste Führung in Minute 33

Nach Wiederanpfiff durch die unauffälligen – und somit ausgezeichneten – deutschen Schiedsrichter blieb es Matthias Günther vorbehalten, die erste Bregenzer Führung zum 19:18 (33.) zu erzielen. Und bis zur 50. Minute bestimmte die Liptak-Truppe das Geschehen souverän, ließ nicht mehr als das Unentschieden zu. Dann verspielten die Gelb-schwarzen innerhalb von 48 Sekunden eine Zwei-Tore-Führung, Casarano glich zum 26:26 aus und ging zwei Minuten später noch einmal in Führung (27:26). Doch im Schlussabschnitt setzte sich die Erfahrung aus unzähligen Europacup-Schlachten durch, zwei Minuten vor dem Abpfiff (30:27) war der Aufstieg perfekt – am Ende konnte Bregenz einen verdienten 31:30-Erfolg bejubeln und steht damit in Runde drei des EHF-Cups. Für die Bodenseestädter geht es Schlag auf Schlag weiter. Am Dienstag folgt das „Nachsitzen“ in der siebten HLA-Runde in Schwaz, kommenden Samstag kommt es zuhause zum Duell mit Tabellenführer UHK Krems.

Hard: Dank Huemer mit einem Bein in Runde drei

Erfolgreiche Woche für den zuletzt arg gebeutelten Handball-Vizemeister ALPLA HC Hard: Dem 35:25-Heimsieg über den HLA-Tabellenletzten Leoben am Mittwoch folgte am Samstagnachmittag ein 28:17 (12:6)-Erfolg über HC Bydivelnik Brovary im Hinspiel der 2. Runde des EHF-Cup. Die Roten Teufel zeigten gleich vom Anpfiff an, wer der Herr in der mit nur 750 Zuschauern spärlich besetzten Halle ist. Gestützt auf einen alles überragenden Torhüter Thomas Huemer lagen die Gastgeber in den ersten 15 Minuten mit zwei bis drei Toren vorne. Die Partie wurde auf beiden Seiten von den Abwehrreihen dominiert. Vor allem Gäste-Abwehrchef Kovalenko hatte Hards bulligen Kreisläufer Janis Glusaks fest im Griff. Beim Stand von 8:5 nahmen die Ukrainer eine Auszeit. Trainer Andrushchenko verpasste seiner Truppe einen gewaltigen Anpfiff. Doch danach lief beim Team aus dem Großraum Kiew im Angriff kaum mehr etwas zusammen. Zu ideenlos agierten die Osteuropäer, die im Rückraum über keinen Linkshänder verfügten. Hard zog auf 12:6 weg. Der Vorjahresdritte aus der Ukraine hatte im Angriff 15 Minuten Ladehemmung. Der Knackpunkt in einer Partie war kurz vor der Halbzeitsirene. Abwehrhüne Kovalenko konnte Glasaks einmal mehr nur mit unfairen Mittel halten und bekam von den sehr guten slovakischen Schiedsrichtern die Rote Karte.

Zu viele Fehlpässe

Hard-Trainer „Binjo“ Tluczynski ließ nach Wiederanpfiff offensiver decken. Mit Erfolg:Kuzo und Co. legten nach, bauten den Vorsprung auf zehn Tore zum 16:6 (34. Minute) aus. Immer wieder lief sich Brovary in der Harder Deckung fest. Und war einmal ein Durchkommen, so fanden die Gäste in Hard-Goalie Huemer ihren Meister. In der 49. Minute führte Hard bereits mit 23:11. Dass das Ergebnis nicht noch höher zu Gunsten der Harder ausfiel, lag an den zahlreichen Fehlpässen, die sich die Rückraumspieler leisteten. Nicht nur auf Seiten der Ukrainer wurde ein Spielmacher vermisst. Auch bei Hard fehlte im Angriff oft die ordnende Hand.

Herren – 2. Runde/Rückspiel, in Bregenz:
A.H. Italgest Casarano – A1 Bregenz 30:31 (18:17)

Bester Werfer Bregenz: Mayer 8, Schlinger 7
Hinspiel: 30:35, Bregenz mit Gesamt-Score von 66:60 weiter

Herren – 2. Runde/Hinspiel:
HC Alpla Hard – HC Bydiweinik Browary (UKR) 28:17 (12:6)

Beste Werfer: Jochum 7, Kuzo 6, Glusaks 5
Rückspiel am 17. Oktober

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