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Bregenz übernahm Tabellenspitze

Die neue Handballarena Rieden-Vorkloster bleibt eine uneinnehmbare Festung für die Gegner. Das bekam auch der HC Hard im Derby zu spüren, Meister Bregenz übernahm wieder die Tabellenführung. | Tabelle

Festung und Festhalle. Diese Attribute hat sich die neue Handballarena Rieden-Vorkloster dank der überzeugenden Heimauftritte der Bregenzer im Nu erobert. Das neue Vorarlberger „Handball-Mekka” begeistert die Fans in jeder Hinsicht. Die Bregenzer Anhänger natürlich um so mehr, ist es doch noch keinem Team bis dato gelungen, die Festung zu knacken. Auch dem HC Hard nicht, der mit dem 25:28 die 14. Niederlage im 25. Derby bezog. Aber nicht deshalb steht für Bregenz-Manager Roland Frühstück fest, wer die Nummer eins im Handball ist. Einzig die Nachlässigkeit in den Schlussminuten störte den Bregenzer „Handballprofessor” im stimmungsvollen Derby.

In den ersten Minuten mussten sich beide Teams noch warm spielen, besonders den Hardern war die Nervosität in der tosenden Halle anzumerken. Bregenz ging von Beginn an in Führung und ließ sich diese nicht mehr nehmen. In den Minuten vor der Pause kam erstmals hohes Tempo ins Spiel, näher als fünf Tore kam Hard jedoch nicht heran. Mit acht Treffern in Rückstand begannen die „Roten Teufel” die Aufholjagd, bis auf zwei Tore kam die Sieben von Trainer Frank Bergemann heran. Mehr verhinderte jedoch ein überragender Vaskevicius im Tor der Bregenzer.

Auch wenn die sportliche Rivalität zwischen den beiden Handball-Großmächten Bregenz und Hard nach wie vor groß ist, wird dem Gegner jeweils Respekt gezollt. Und den Fans, die sich in der fast vollgefüllten Arena vorbildlich verhielten. „Es wurde ein richtiges Handballfest gefeiert”, freute sich Frühstück über knapp 2000 Fans, die das Derby live erlebten. Dass die Arena Rieden-Vorkloster zur uneinnehmbaren Festung für die Gegner geworden ist, freut den Manager natürlich. „Aber für mich ist das normal, dass eine gute Mannschaft zu Hause praktisch alles gewinnt. Und wir sind eine gute Mannschaft – so wie Hard übrigens auch.”

Hard-Coach Frank Bergemann: „Leider waren wir in der ersten Hälfte wie ein Kaninchen vor der Schlange.“ Sigurdsson musste froh sein, dass der Vorsprung schon so hoch war. „In Unterzahl haben wir nicht sehr gut gespielt“, meinte der Isländer.

HC Bregenz – HC Hard: 28:25 (14:9)
Rieden-Vorkloster, 1.800
Beste Werfer: Schlinger 6, Wilczynski 6/5, Ljubanovic 4, Knauth 4 bzw. R. Weber 9, Friede 6/1, Medini 4

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