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Bregenz demütigte Bärnbach

Bregenz hat am Samstag gegen den österreichischen Meister gespielt, dabei im Fußball verloren, aber im Handball hoch gewonnen, 33:26 gegen Bärnbach. [26.9.99]

Für einen frech-fröhlichen Spruch ist Mag. Roland Frühstück stets zu haben. Beim Aufwärmen hat er gestern Abend in der Bregenzer Schendlingerhalle dem regierenden österreichischen Handball-Meister zugesehen, auf die neuen Ungarn gezeigt, Imre Kiss und den WM-Nationalspieler Istvan Gulyas, Bärnbach-Köflach dabei als „gute Mannschaft“ bezeichnet, gegen die man dennoch „mit drei, vier Toren“ Unterschied gewinnen werde.

Die kühne Prognose des Managers von Post Bregenz hielt, wohl auch zu seiner eigenen Überraschung, der für ihn dann noch erfreulicheren Wirklichkeit gar nicht stand.

Die von Frühstück gecoachten Bregenzer haben zum Saisonauftakt den nationalen Champion und Liga-Favoriten vorgeführt und ihm mit 33:26 eine Lektion erteilt. Das einzige Manko war, dass der Leistungsunterschied von Beginn an zu deutlich war und es deshalb an der üblichen Spannung und Stimmung fehlte, in der mit 970 Zuschauern gefüllten Halle.

Die Steirer lagen immer zurück, außer beim Anpfiff, und fanden sich nach dem Abpfiff am Tabellen-Ende wieder. Die Vorarlberger hingegen sind nach ihrer überzeugenden Vorstellung in der ersten Runde Spitzenreiter.

Übermütig sollten die Postler dennoch nicht werden, schließlich haben sie sich mit den Bärnbachern im Vorjahr beim 30:20-Heimsieg noch deutlicher gespielt. Dennoch wurden die Köflacher Meister, Bregenz beendete die Zehnerliga-Saison aber nur als Achter.

Jetzt will Bregenz unbedingt das Meister-Play-off der besten sechs Klubs erreichen. Spielt man so wie gestern, wird das kein Problem sein; aber konstant auf hohem Niveau zu agieren, wie das gestern offensiv und über weite Strecken auch defensiv der Fall war, ist schwierig.

Es sollte aber mit einer Teamleistung wie der gestrigen und Könnern wie den neuen kroatischen Stars Bruno Gudelj, dem Spielmacher und -trainer, sowie dem Wurfwunder und aktuellen kroatischen Nationalspieler Darko Galic leichter fallen.

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