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Bregenz bleibt Maß aller Dinge

In der letzten Runde des HLA-Grunddurchgangs besiegte Bregenz die Linzer klar, Hard verpasste den Sprung auf Tabellenplatz drei. Für A1 Bregenz gab es nach der Partie gleich mehrere Gründe zum Feiern.

Erstens wurden die Oberösterreicher mit 30:26 (14:9) Toren besiegt, womit die Mannschaft, angeführt vom glänzend aufgelegten Torhüter Nikola Marinovic die Siegesserie auf mittlerweile 16 Spiele ausbauen konnte. Den Grunddurchgang in der HLA beendeten Knauth & Co. somit überlegen auf dem ersten Tabellenplatz und gehen mit fünf Bonuspunkten in das Meister-Play-off. Zu guter Letzt durfte in Bregenz auch noch der zweite Geburtstag der Handballarena Rieden-Vorkloster gefeiert werden.

Im Spiel selbst wurde der amtierende Meister nie wirklich gefordert. Auch ohne Spielertrainer Dagur Sigurdsson, der aufgrund einer Grippe nicht aktiv am Geschehen teilnehmen konnte, gaben die Hausherren klar den Ton an. So plätscherte die Partie vor allem in der Anfangsphase vor sich hin. Für die einzigen Lichtblicke in der Halle sorgte Bregenz Torhüter Marinovic, der den Linzern mit seinen Paraden quasi im Alleingang die Nerven zog. Gut auch der Einstand von Nenad Strbac. Der Neuzugang durfte sich in seinem ersten Auftritt im Bregenz-Dress zwei Tore gutschreiben lassen. „Für uns war es gut, dass wir auch einmal ein Spiel ohne Dagur bestreiten mussten. So konnten wir einige Sachen ausprobieren. Alles in allem hat unsere Mannschaft eine brave Partie gespielt“, war Bregenz-Manager Roland Frühstück zufrieden.

Weniger glücklich zeigte sich Nermin Adzamija. Der Ex-Bregenzer in Diensten der HC Linz AG war nach dem Spiel enttäuscht: „Mit unserer heutigen Chancenauswertung konnten wir Bregenz nicht einmal fordern.“

Ebenfalls nicht zufrieden sein konnten die Akteure des HC Superfund Hard. Ohne den schwer verletzten Standard-Torhüter Thomas Huemer setzte es gegen den UHK Krems in der letzten Runde des Grunddurchgangs eine bittere 27:37 (15:19) Auswärtsniederlage. Die „Roten Teufel vom Bodensee“ konnten den direkten Konkurrenten um den dritten Tabellenplatz nicht besiegen und belegen somit den vierten Rang. Der HC Hard startet somit mit zwei Bonuspunkten in das Meister-Play-off. Im letzten Abdruck gelang es auch noch West Wien auf den Meister-Playoff-Zug aufzuspringen. Dank eines 33:30 Auswärtserfolgs in Gänserndorf kletterten die Wiener auf den sechsten Platz und überholten damit Schwaz, das sich bei Margareten mit 28:35 geschlagen geben musste.

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