Brazilian Butt Lift: Po-Vergrößerung im Trend

Gefährlicher Eingriff voll im Trend
Gefährlicher Eingriff voll im Trend ©Pixabay
Nicht nur bei den Stars hat der Beauty-Hype Anklang gefunden. Immer mehr Frauen in Österreich nehmen für ein großes, rundes Hinterteil eine Schönheitsoperation in Anspruch - obgleich ein enormes Gesundheitsrisiko damit verbunden ist.
Patientinnen tot: Arzt nach Po-Vergrößerungen vor Gericht

Die Model-Ikone Kim Kardashian geht mit ihrem XXL-Po dem Trend des großen Po's voran. Viele, besonders junge Frauen und Influencerinnen, folgen nun dem Schönheitsideal und streben ein Leben mit überdimensionalem Sitzfleisch an.

Po-Lifting

Die englische Bezeichnung "Brazilian Butt Lift" (kurz: BBL) beschreibt eine chirurgisch durchgeführte Po-Vergrößerung, die in Brasilien ihren Ursprung hat. Primär geht es dabei um die Gesäßvergrößerung bzw. -formung. Das Verfahren der Eigenfetttransplantation wird für Korrekturen angewendet, während massive Formveränderungen nur mittels Silikonimplantate erzielt werden können.

Sitzen verboten!

Gar nicht mal so einfach: Um enormen Druck und das damit in Verbindung stehende Absterben der Zellen zu vermeiden, ist das Sitzen auf dem Allerwertesten für vier bis sechs Wochen verboten.

Todesrate sehr hoch

Dem plastischen und ästhetischen Chirurg Dr. Dani Lutfi (Santé femme Institut für Frauengesundheit) zufolge verlaufen die Schönheitskorrekturen nicht ganz ohne Risiko: "Laut einer Statistik liegt die Todesrate bei 1:3000. Was enorm hoch ist! In 95 Prozent der Fälle handelte es sich um eine sogenannte Fettembolie: das Eintreten von Fettgewebe in das große Venensystem unter der Gesäßmuskulatur und damit die Ausbildung einer Fettembolie. Dieses Fett wandert dann bis in die Lunge und kann im Gegensatz zu einer normalen Blut-Embolie nicht aufgelöst werden."

(VOL.AT)

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