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Brasilien: Drei Tote bei Autogrammstunde

Bei einer Massenpanik während der Autogrammstunde einer Popband sind am Samstag in einem Einkaufszentrum in Sao Paulo drei Menschen zu Tode getrampelt worden.

Mindestens 40 Personen wurden nach Angaben der brasilianischen Gesundheitsbehörden mit zum Teil sehr schweren Verletzungen in Kliniken gebracht. Zwei von ihnen schwebten in Lebensgefahr.

Die Panik brach an einem Parkplatz des „Shopping Fiesta“ in Sao Paulo aus. Bei den meisten Opfern handle es sich um Kinder und Jugendliche. Viele Eltern seien noch Stunden nach dem Unglück auf der Suche nach ihren Kindern verzweifelt in dem Einkaufszentrum umher geirrt, hieß es.

Die Ursache für die Panik war zunächst unbekannt. Polizeisprecher machten den großen Ansturm von Fans der mexikanischen Gruppe RBD für das Unglück verantwortlich. Der von den Organisatoren der Veranstaltung gemietete Raum habe für rund 100 Menschen Platz geboten. Schon vor Beginn der Autogrammstunde und eines geplanten kleinen Konzerts hätten sich aber rund 10.000 bis 15.000 Menschen bei großer Hitze vor dem Veranstaltungsraum versammelt. Viele hätten seit Freitagabend in einer langen Schlange auf ihre Popstars gewartet.

Die Band RBD entstammt einer mexikanischen Telenovela-Seifenoper, die seit 2004 bei Kindern und Jugendlichen in ganz Lateinamerika für Furore sorgt.

Ebenfalls bei einer Massenpanik kamen am Samstag in der philippinischen Hauptstadt Manila mindestens 73 Menschen ums Leben, 350 wurden verletzt. Dort hatten die Menschen vor einem Stadion auf Einlass zu einer beliebten Fernseh-Spielshow gewartet, als am frühen Morgen die Menge plötzlich Panik-artig in Richtung des Eingangs drängte.

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