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Brasilianer dominieren in Wolfurt

Im rein brasilianischen Finale der Herren bei der 16. Beachvolleyball Wolfurttrophy konnte sich Jan De Souza Ferreira mit seinem Partner Thiago Barbosa gegen seinen Bruder Para mit dessen Partner Lula da Silva klar in zwei Sätzen durchsetzen.   

Im vergangenen Jahr hatte das Brüderpaar noch gemeinsam den Titel geholt.

Was für einen Stellenwert das Turnier in Wolfurt für die Brasilianer hat, bestätigte Jan im Siegerinterview: “Für mich und meinen Bruder ist die Wolfurttrophy etwas ganz Besonderes. Die Menschen sind sehr nett, die Stimmung toll und das Turnier ist ausgezeichnet organisiert. Jeder Spieler mag solche Turniere, da macht das Spielen umso mehr Spaß.“ Sein Bruder Para, immerhin Weltmeister von 1997, ging sogar noch einen Schritt weiter und kündigte an sein allerletztes Match in Wolfurt spielen zu wollen.

Die beste Partie der Trophy 2008 war aber das zweite Halbfinale, bei dem sich die späteren Sieger gegen die jungen Österreicher Felix Bläuel und Xandi Huber knapp durchsetzen konnten. Bezwinger Jan prophezeit Bläuel und Huber eine große Zukunft: „Ich habe zum ersten Mal vor zwei-, drei Jahren gegen Felix und Xandi gespielt. Ein Match gegen die Beiden ist immer sehr schwer und sie haben sich stark verbessert. Xandi ist ausgezeichnet in der Defensive und Felix hat ein sehr gutes Service und knallharte Blocks. Natürlich können sie es zu den Olympischen Spielen schaffen.“

Trotz der verpassten Chance gegen ein brasilianisches Spitzenteam zu gewinnen waren die jungen Österreicher zufrieden: „Wenn man im dritten Satz so knapp verliert, dann wäre natürlich mehr drinnen gewesen. Aber gegen so ein Spitzenteam zu verlieren ist keine Schande und der dritte Platz ist auch ein tolles Ergebnis“, so Felix Bläuel im VOL Live-Interview. Im kommenden Winter wollen Bläuel und Huber vermehrt gemeinsam Beachvolleyball trainieren anstatt in der Halle zu spielen, um vielleicht irgendwann selbst auch zur Olympiade zu fahren. Das ist laut Xandi Huber das erklärte Fernziel: „Wenn man sieht was in Peking los ist, dann wäre man als Sportler natürlich am liebsten auch dort. Deswegen haben wir uns entschieden das Ganze zu professionalisieren und die Spiele 2012 in London mit Sicherheit ein Ziel. Aber zuerst wollen wir im nächsten Jahr hier in Wolfurt zu mindest ins Finale.“ In diesem Fall können sich die Zuschauer auch im nächsten Jahr auf spannende Partien freuen.

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