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Brandstiftung erschwert Löscharbeiten in Australien

Neue Fälle von Brandstiftung erschweren den Kampf gegen die verheerenden Buschfeuer in Australien. Polizei befürchtet Plünderungen.

Der Premierminister des Bundesstaates Victoria, John Brumby, sagte am Mittwoch, es gebe “kaum Zweifel”, dass über Nacht neue Brände gelegt worden seien. Der australische TV-Sender ABC berichtete von zwei Fällen, in denen die Feuerwehr allerdings rechtzeitig vor Ort gewesen sei.

Nach Polizeiangaben sind in den betroffenen Gebieten außerdem zunehmend Plünderer aktiv. Tausende Feuerwehrleute waren am Mittwoch weiter im Einsatz, um im Südosten des Landes gegen insgesamt 23 Brandherde zu kämpfen.

Bei den Feuern kamen amtlichen Angaben zufolge bisher mindestens 181 ums Leben. Nach Angaben des australischen Regierungschefs Kevin Rudd wurden mindestens 500 Menschen durch die Flammen verletzt und fast 1.000 Häuser zerstört, 5.000 Menschen wurden obdachlos. Eine Fläche von 365.000 Hektar fiel den Flammen zum Opfer, deutlich mehr als die Fläche des Saarlandes.

Quelle: apa

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