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Brandauer erhielt Preis

Der Schauspieler und Regisseur Klaus Maria Brandauer ist beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen mit einem Preis für Schauspielkunst ausgezeichnet worden.

Der 62- Jährige nahm die undotierte Auszeichnung am Freitagabend entgegen. Bei der Vergabe sagte Festivaldirektor Koetz, Brandauers Fähigkeit zur Verführung des Publikums sei dessen “überragende Qualität“.

Die Rolle des Hendrik Höfgen in Istvàn Szabós Welterfolg „Mephisto“ (1981) geistere wie „ein Prototyp seiner Fähigkeiten“ durch Brandauers Biografie, sagte Koetz. Der Kinoerfolg nach dem Roman von Klaus Mann war 1982 als bester ausländischer Film mit einem Oscar ausgezeichnet worden und hatte Brandauer weltberühmt gemacht.

Seine Karriere startete Brandauer auf der Bühne: In den 70er Jahren avancierte er zu einem der populärsten Theaterschauspieler im deutschsprachigen Raum. Auf der Leinwand zählt die Rolle als Bösewicht im James-Bond-Streifen „Sag niemals nie“ zu seinen bekanntesten Rollen. Brandauer arbeitet in Berlin derzeit an seiner Inszenierung von Brechts „Dreigroschenoper“. Die Premiere ist für den 11. August geplant.

Beim zweiten Festival des deutschen Films konkurrieren zwölf deutsche Autorenfilme um den mit 50.000 Euro verbundenen Filmkunstpreis. Das Festival endet am 11. Juni.

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