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Brändle peilt im WM-Zeitfahren Top 20 an

Im Teamzeitfahren hatte Brändle mit IAM nach einem Reifenschaden eines Mannschaftskollegen nur Platz 13 belegt
Im Teamzeitfahren hatte Brändle mit IAM nach einem Reifenschaden eines Mannschaftskollegen nur Platz 13 belegt ©EPA
Ex-Stundenweltrekordler Matthias Brändle zählt sich im Rad-WM-Einzelzeitfahren am Mittwoch in Richmond über 53,5 km nicht zu den Kandidaten für einen Spitzenplatz. Für Brändle, der im kürzeren Prolog-Zeitfahren immer wieder ganz vorne mitmischt, sind die Top 20 das Ziel.

“Ich bin kein ausgesprochener Spezialist für so lange Zeitfahren, aber ich versuche, immer besser zu werden und ich freue mich auf Mittwoch. Ich habe schon ziemlich viele Renntage in den Beinen, aber mit einem guten Tag kann ich mich hoffentlich in den Top 20 klassieren”, sagte der 25-jährige Vorarlberger.

Als Top-Favorit im Kampf gegen die Uhr gilt in Abwesenheit von Fabian Cancellara, Titelverteidiger Bradley Wiggins und Chris Froome der dreimalige Weltmeister Tony Martin. Neben dem Deutschen sollten auch Vuelta-Protagonist Tom Domoulin, der Vorjahresdritte Wasil Kirjenka (BLR) und Rohan Dennis (AUS) um Gold mitreden können.

Strecke sollte Brändle liegen

Die flache Strecke mit einigen sehr langen Geraden dürfte aber auch Brändle (2014 WM-35.) entgegenkommen. “Bei der letzten WM war der Kurs sehr anspruchsvoll und Matthias ist beim längeren Anstieg eingebrochen. Die Strecke in Richmond sollte ihm liegen und er selbst legt sich die Latte sehr hoch”, meinte Nationaltrainer Franz Hartl, der auch noch Lukas Pöstlberger ins Rennen schickt, im WM-Vorfeld.

Im Teamzeitfahren hatte Brändle mit IAM nach einem Reifenschaden eines Mannschaftskollegen nur Platz 13 belegt. “Der sechste Platz wäre definitiv drin gewesen mit einem Mann mehr. Es war eine solide Fahrt, wir haben uns gut drauf vorbereitet, aber ein Mann weniger bedeutet circa sieben Minuten Führungsarbeit. Das tat dem ganzen Team schon sehr weh und hinten raus waren wir einfach kaputt.”

Nach dem WM-Einsatz fährt Brändle in der heurigen Saison nur noch die Tour de l’Eurometropole Franco Belge (30.9.- 4.10.), die mit einem 7-km-Prolog startet.

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