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Brad Pitt steht zu politischem Engagement

©AP
Brad Pitt kann Kritik am zunehmenden politischen Engagement von Hollywood-Schauspielern über­haupt nicht nachvollziehen. 

„Ich sage, dass es nur richtig sein kann, gegen Verschmutzung, Energieverschwendung, Armut und unsere Abhängigkeit vom Öl zu kämpfen“, sagte er der Wochenzeitung „Die Zeit“. „Was wäre die Alternative? Wenn wir nur auf die Zyniker hören, wird es uns bald nicht mehr geben“, meinte Pitt.

Den Anstoß für sein Engagement gab eine Reise: „Als ich zum ersten Mal nach Afrika reiste, dachte ich: Warum erfahre ich über die Probleme dieser Länder nichts in amerikanischen Zeitungen oder im amerikanischen Fernsehen?“, erklärte Pitt. Er dachte sich: „Ich komme nicht aus dem Scheinwerferlicht heraus, und diese Leute kommen nicht hinein. Vielleicht kann man das etwas zusammenlegen. Seitdem engagiere ich mich für die Dinge, an die ich glaube.“

Brad Pitt ist demnächst als Bandit Jesse James im Kinofilm „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ zu sehen. Der Hollywood-Star zog Parallelen der Filmfigur zu sich selbst: „Es geht um die Fallen der Berühmtheit, um das Leben hinter einer Fassade. Um das Leben mit einem Alias, das, wenn man nicht aufpasst, auf Kosten des Selbst geht.“

Über seine Vorliebe für Außenseiter und Outlaws in Filmen sagte Pitt: „Ich mag Typen, die ihre eigenen Regeln haben. Gesetze werden vor allem für Menschen ohne Common Sense gemacht. Und Outlaws, die sie für sich einfach nicht akzeptieren, sind immer faszinierend.“ Ein anderer Grund für diese Rollenauswahl liege vielleicht in seiner Jugend. „Ich bin in einem tief religiösen Baptistenhaushalt aufgewachsen, in dem es eine sehr strikte Definition von Moral gab. Es war immer ganz klar, was man machen darf und was nicht. Vielleicht gab es da das unbewusste Bedürfnis nach Ausbruch und Revolte, zumindest auf der Leinwand.“

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