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BP-Wahl: Lugner und Marschall reichten Unterschriften nach

Die Lugners haben es wohl doch noch geschafft
Die Lugners haben es wohl doch noch geschafft
Am Mittwoch zu Mittag steht fest, wie viele Kandidaten am Stimmzettel für die Bundespräsidentenwahl stehen. Die beiden Anwärter, die noch eine Nachfrist zur Ergänzung der Unterstützungserklärungen hatten, haben Dienstagabend weitere Unterschriften eingereicht. Baumeister Richard Lugner sammelte nach eigenen Angaben in Summe rund 6.600, nötig sind 6.000. Robert Marschall gab keine Auskunft.


Die nachgereichten Unterschriften werden Mittwoch ab 6.00 Uhr früh in der Bundeswahlbehörde ausgezählt, berichtete der Leiter der Wahlabteilung im Innenministerium, Robert Stein, der APA. Zu Mittag wird die Öffentlichkeit per Presseaussendung informiert, welche Kandidaten am 24. April zur Wahl stehen. Bereits seit Freitag fix Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Andreas Khol (ÖVP), Norbert Hofer (FPÖ), Alexander Van der Bellen (Grüne) und Irmgard Griss (unabhängig).

Mit sechs Kandidaten ist die Auswahl so groß wie bisher nur einmal – bei der ersten Volkswahl im Jahr 1951. Damals standen ebenfalls vier von Nationalratsparteien unterstützte und zwei unabhängige Kandidaten am Stimmzettel. Rekord-Länge hätte dieser mit sieben Bewerbern.

Schon am Freitag war fix, dass Rudolf Hundstorfer (SPÖ), Andreas Khol (ÖVP), Norbert Hofer (FPÖ), Alexander Van der Bellen (Grüne) und Irmgard Griss (unabhängig) Kandidaten für die Nachfolge Heinz Fischers sind. Sie hatten schon da deutlich mehr als 6.000 Unterstützungserklärungen vorgelegt.

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