BP bisher nicht von Russlands Sanktionen betroffen

BP gehören 20 Prozent eines russischen Ölkonzerns
BP gehören 20 Prozent eines russischen Ölkonzerns
Der britische Ölkonzern BP hat vor negativen Auswirkungen auf seine Geschäfte gewarnt, falls EU und USA im Zuge der Ukraine-Krise Russland mit schärferen Sanktionen belegen. Dies könne "eine stark nachteilige Wirkung" auf die Geschäftsbeziehungen mit dem russischen Staatskonzern Rosneft und die Finanzlage von BP haben, teilte das Unternehmen im Bericht über das zweite Quartal 2014 am Dienstag mit.

Nach einem Aktientausch gehören BP rund 20 Prozent des staatlichen russischen Ölkonzerns, den die USA bereits mit Sanktionen belegt haben. Bisher hätten die Strafmaßnahmen aber keine Folgen für BP, hieß es in London.

Umsatz bleibt stabil

Der bereinigte Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten, bei dem die Ölpreisschwankungen nicht berücksichtigt werden, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum überraschend deutlich von 2,7 Milliarden auf 3,6 Mrd. US-Dollar (2,68 Mrd. Euro), wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte. Der Umsatz blieb mit 95,8 Mrd. Dollar praktisch stabil.

Die Folgekosten der Explosion der Ölplattform “Deepwater Horizon” im Jahr 2010 bezifferte der Konzern nun auf 43 Mrd. Dollar.

(APA)

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