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Bombenanschlag in Beirut

Bei einem Autobombenanschlag in der libanesischen Hauptstadt Beirut sind am Freitagabend nach Angaben des Roten Kreuzes ein Mensch getötet und mindestens 23 weitere verletzt worden.

Zuvor war von 20 Verwundeten die Rede gewesen. Eines der Opfer befinde sich in einem kritischen Zustand, teilte die Hilfsorganisation weiter mit.

Der Anschlag ereignete in der Nähe einer Filiale der libanesischen Byblos Bank in dem hauptsächlich von Christen bewohnten Bezirk Ashrafijeh. Die Explosion war in der ganzen Stadt zu hören. Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte sagte, der Sprengsatz habe zehn Kilogramm TNT enthalten. Wer hinter dem Anschlag steckte, war zunächst unklar.

„Was wir diese Nacht erlebt haben, war wie die Hölle“, berichtete eine Überlebende der Nachrichtenagentur Reuters. Durch die Wucht der Detonation zerbarsten Fensterscheiben, Autos gingen in Flammen auf. Seit dem tödlichen Attentat auf den ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik al-Hariri im Februar hat es insbesondere im christlichen Ostteil Beiruts immer wieder Anschläge gegeben.

Für den Tod Hariris machen viele Libanesen das Nachbarland Syrien verantwortlich. Die Regierung in Damaskus hat eine Beteiligung an dem Attentat jedoch zurückgewiesen. Nach dem Anschlag hatten Demonstrationen und internationaler Druck Syrien dazu bewegt, seine Truppen aus dem Libanon abzuziehen.

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