Bogota: Explosion einer Autobombe

Bei der Explosion einer Autobombe ist am Montag in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota ein Mann getötet worden. Beim Todesopfer handle es sich um einen Obdachlosen.

Wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten, wurden außerdem bei dem Anschlag am Vormittag (Ortszeit) im Westen Bogotas sechs Soldaten schwer verletzt. Beim Todesopfer handle es sich um einen Obdachlosen, hieß es.

Ein Militärsprecher erklärte, ein Kommando der linksgerichteten Rebellengruppe „Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens“ (FARC) habe mit der Bombe zwei Patrouillen-Lastwagen der Streitkräfte angegriffen. Die Guerilleros wollten den für kommenden Montag programmierten Beginn der zweiten Amtszeit von Staatspräsident Alvaro Uribe „sabotieren“, sagte er.

Die FARC sind mit rund 17.000 Männern und Frauen unter Waffen die größte Rebellengruppe des südamerikanischen Landes. Sie bekämpfen den Staat seit vier Jahrzehnten.

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