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Bluttat in Dornbirn: Ländle-Grüne fordern rechtliche Konsequenzen

Adi Gross fordert rechtliche Konsequenzen.
Adi Gross fordert rechtliche Konsequenzen. ©Stiplovsek
Nach der tödlichen Messerattacke in Dornbirn fordert auch der Klubobmann der Grünen Adi Gross im Interview mit ORF Radio Vorarlberg Konsequenzen. Er fordert die Möglichkeit, straffällige Asylwerber in Schubhaft zu nehmen, gleichzeitig mahnt er aber auch zur Besonnenheit und Vernunft.
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Gesetzeslücken sollten laut Gross konsequent geschlossen werden. “Ich verstehe nicht, wie es möglich ist, dass jemand mit so einem Vorstrafenregister und einem europaweiten Aufenthaltsverbot nicht in Haft genommen wird, bis das Verfahren abgewickelt wird”, so der Klubobmann.

Zuerst sollte man jedoch überprüfen, ob es nicht doch eine Möglichkeit gegeben hätte, den 34-jährigen Verdächtigen, der den Sozialamtsleiter in der BH tötete, in Haft zu nehmen. “Wir haben eine Expertise, die sagt: [Das] Fremdenpolizeigesetz böte eine Möglichkeit, in so einem Fall Schubhaft zu verhängen. Auf jeden Fall sollte man das können.”

Die verstärkten Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Gebäuden bewertet Gross als positiv. Man müsse schließlich auf die großen Ängste und die Verunsicherung reagieren, die nach dem tragischen Vorfall im Land herrschen. “Mittel- bis langfristig muss man natürlich besonnen bleiben und die Sicherheitslage gut und nüchtern abwägen. Wir sind ja immer noch ein sehr, sehr sicheres Land”, meint Gross im Interview. Man sollte bei aller Verunsicherung jedoch nicht übertrieben reagieren, Gross mahnt deshalb ausdrücklich zu Besonnenheit und Vernunft. “Vor allem sollte man nicht ganze Gruppen verantwortlich machen, weil damit nur wieder Gewalt gesät wird.”

(Red.)

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