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Bluttat auf Friedhof Hollabrunn forderte Schwerverletzten

Einen Schwerverletzten hat in der Nacht auf Mittwoch eine Bluttat auf dem Friedhof Hollabrunn gefordert. Nach Angaben der Polizei wurden einem 18-Jährigen mehrere Stiche mit einem Küchenmesser zugefügt. Zwei Verdächtige sind in Haft. Das Opfer befindet sich im AKH Wien.

“Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich unterschiedlicher Lebenseinstellung” hätten am Dienstagabend in einer Wohnung in Hollabrunn zu einer Auseinandersetzung zwischen drei vermutlich alkoholisierten Männern im Alter von 17, 18 und 22 Jahren aus dem Weinviertler Bezirk geführt, so die Ermittler. Das Trio sei in der Folge auf den Friedhof gegangen, wo es gegen Mitternacht zu der Bluttat kam.

Als mutmaßlicher unmittelbarer Täter gilt laut Franz Wendler, Leiter der kriminalpolizeilichen Abteilung der NÖ Sicherheitsdirektion, der 17-Jährige. Er soll dem ein Jahr älteren Burschen mehrere Stiche mit einem Küchenmesser zugefügt haben. Das schwer verletzte Opfer wurde zunächst ins Landesklinikum Weinviertel Hollabrunn eingeliefert und vor dort aus in das AKH Wien überstellt.

Der 17-Jährige ist ebenso in Haft wie der 22-Jährige, Letzterer unter dem Verdacht der Mittäterschaft, so Wendler. Das Duo wurde in die Justizanstalt Korneuburg eingeliefert. Weitere Ermittlungen waren am Mittwoch im Gange.

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