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Blutspendern liegt das Lebenretten im Blut

Bildstein, Dornbirn. "Ärmel hochkrempeln und Leben retten." So könnte das Motto für die Blutspendeaktionen am 15. Juni in Bildstein und einen Tag später in Dornbirn lauten.

Der Blutspendedienst Feldkirch des Österreichischen Roten Kreuzes wird am Montag, dem 15. Juni 2009, in Bildstein Station machen. Die Möglichkeit, Blut zu spenden, besteht in der Volksschule, Dorf 70, in der Zeit von 18 bis 21 Uhr. Am Dienstag, dem 16. Juni 2009, lädt das Rote Kreuz zum Blutspenden in das neue Heim der Abteilung Dornbirn der Österreichischen Wasserrettung, Hintere Achmühlestraße 3. Die Aktion im Personalhaus der Krankenschwestern wurde von der Wasserrettung organisiert. Wer Blut spendet, der hilft mit, die Krankenhäuser im Ländle mit genügend Blutprodukten zu versorgen. Monatlich werden in Vorarlberg 1.200 Blutkonserven benötigt. Der Blutspender bzw. die -spenderin bekommt einen Blutspendeausweis mit Blutgruppe, Rhesusfaktor und Kellfaktor. Jede Blutkonserve wird auf HIV, Hepatitis B und C, Syphilis und Neopterin getestet. Der Blutspender hat die Aufgabe, direkt vor der Blutentnahme einen Fragebogen auszufüllen. Anschließend stellt der Abnahmearzt die Spendetauglichkeit fest.

Der gesunde Blutspender bzw. die -spenderin muss zwischen 18 und 65 Jahre alt sein und ein Mindestgewicht von 50 kg haben. Erstspender und -spenderinnen dürfen höchstens 60 Jahre alt sein. Beim Spendevorgang werden mit sterilem Einweggerät 450 ml Blut abgenommen. Zusätzlich für Laboruntersuchungen werden Röhrchen mit wenigen Millilitern Blut gefüllt. Sollte der Befund von der Norm abweichen, wird der Spender bzw. die Spenderin umgehend benachrichtigt. Ein Ausschluss zur Blutspende erfolgt , wenn die spendewillige Person beispielsweise:

– an einer akuten oder chronischen Organerkrankung oder Infektionskrankheit leidet.
– an einer bösartigen Erkrankung leidet oder gelitten hat.
– an Epilepsie oder anderen neurologischen Erkrankungen leidet.
– Syphilis hat oder hatte.
– sich in den letzten vier Monaten Ohrstechen, Piercen oder Tätowieren hat lassen.
– in den letzten zwölf Monaten wegen Eisenmangels behandelt wurde.
– in den letzten sechs Monaten in tropischen Ländern war (Malaria).

Frauen ist es während der Schwangerschaft und grundsätzlich sechs Monate nach der Geburt bzw. Stillperiode nicht möglich, Blut zu spenden. Aids-Kranke, HIV-Positive, HIV-Risikogruppen und Intimpartner von HIV-Infizierten sind von der Blutspende ständig ausgeschlossen.

Gerhard Scopoli

Bild: Blutspender und -spenderinnen helfen, Leben zu retten. Blutspendeaktionen sind in diesen Tagen in Bildstein und Dornbirn.

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