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Blutspenden: 80 Prozent ohne Zugang

Tausende Leben werden täglich durch Blutspenden gerettet. Zwei Drittel der Blutspenden gehen jedoch an nur 18 Prozent der Weltbevölkerung, während die Versorgung für 82 Prozent aller Menschen nur unzureichend ist.

Weltweit hätten acht von zehn Menschen keinen Zugang zu sicheren Blutspenden, betonte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Weltblutspendertag am Dienstag. „Sichere Blutspenden sind eine grundlegende Notwendigkeit für das Gesundheitssystem jedes Landes“, sagte WHO-Generaldirektor Jong Wook Lee in Genf.

Mehr Aufmerksamkeit

Der Blutspendertag solle die Aufmerksamkeit für das Thema fördern. Für eine bessere Versorgung mit Spenderblut will die WHO regelmäßige, freiwillige und unbezahlte Blutspenden sowie staatliche Blutspendedienste fördern. Malawi, ein Land mit einer HIV/Aids-Rate von mehr als 14 Prozent, hat der WHO zufolge einen solchen Blutspender- und Bluttransfusionsdienst innerhalb von nur zwei Jahren aufgebaut.

Sterblichkeitsrate gesunken

Seit 2004, als sauberes Blut zugänglich wurde, sank die Sterblichkeitsrate von Kindern, die wegen Malaria an Blutarmut litten, um 60 Prozent. Und doppelt so viele Frauen wie zuvor überleben Komplikationen bei einer Schwangerschaft. Die Erfahrung zeigt nach Angaben der WHO, dass die sichersten Spender mindestens zwei Mal jährlich Blut spenden, ohne dafür bezahlt zu werden. Diese Spender hätten ein Verantwortungsbewusstsein für ihre Gemeinschaft.

Sie lebten gesund, um weiterhin Blut spenden zu können. Bisher verfügten nur 40 Länder weltweit über ein freiwilliges Blutspendesystem und weniger als 30 Staaten hätten einen staatlich koordinierten Dienst für Bluttransfusionen, schreibt die WHO. Die meisten Entwicklungsländer prüften Blutspenden nicht auf Krankheiten wie HIV oder Hepatitis B und C. In Afrika gehen noch immer etwa fünf Prozent der HIV-Infektionen auf Bluttransfusionen zurück.

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