Blutigster Monat für ausländische Truppen in Afghanistan seit 2001

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Nie seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes Ende 2001 sind in einem Monat so viele ausländische Soldaten getötet worden wie im Juli.

Bereits bis Mitte des Monats kamen am Hindukusch 47 Angehörige der ausländischen Streitkräfte um, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Zählung der unabhängigen Website icasualties.org hervorgeht. Zuvor hatte es seit Beginn des Einsatzes erst zwei Mal vergleichbar hohe Totenzahlen gegeben, als im Juni und August 2008 jeweils 46 ausländische Soldaten umkamen. Damit starben seit Jahresbeginn bereits 203 ausländische Soldaten am Hindukusch. Im gesamten Vorjahr – dem Jahr mit der höchsten Opferzahl – waren es icasualties.org zufolge 294 gewesen.

Am 2. Juli starteten die US-Streitkräfte mit 4000 Marine-Infanteristen eine Großoffensive gegen die Taliban in der südlichen Provinz Helmand, bereits am 23. Juni hatten die Briten eine Offensive im nördlichen Teil Helmands begonnen.

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