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Blutige Kämpfe im Süden Afghanistans

Bei erbitterten Kämpfen zwischen Regierungstruppen und versprengten Taliban-Kämpfern sind im Süden Afghanistans mindestens 47 Menschen ums Leben gekommen.

Schauplatz der Gefechte vom Mittwoch waren drei Dörfer nördlich von Spinboldak nahe der Grenze zu Pakistan.

Die Behörden hätten Hinweise erhalten, dass Taliban-Kämpfer in der Gegend untergetaucht seien, teilte der Bezirkschef von Spinboldak, Fasaluddin Agha mit. An der Militäraktion hätten auch etwa 100 Kämpfer des Gouverneurs von Kandahar, Gul Agha Shersai, teilgenommen. Auf Seiten der Rebellen seien 40 Menschen, in den eigenen Reihen sieben ums Leben gekommen.

In Populsai, einem der drei Dörfer, lagen am Donnerstag die Leichen von vier Taliban-Kämpfern auf der Straße. „Wir haben die Schüsse und Raketen gehört und sind alle im Haus geblieben“, sagte eine Einwohnerin. Auch das Nachbardorf Nimakai wirkte wie ausgestorben, in den einfachen Lehmhäusern waren Einschüsse und Löcher von Explosionen zu sehen.

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