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Bludenzerin bastelt #metoo Faschingswagen: „Möchten Menschen wachrütteln!“

Die Gruppe aus Bludenz mit ihrem Faschingswagen beim Rungelinger Maskenlauf vergangenen Sonntag.
Die Gruppe aus Bludenz mit ihrem Faschingswagen beim Rungelinger Maskenlauf vergangenen Sonntag. ©W&W/Heel
Sara Kapeller (23) aus Bludenz sorgt mit einem kritischem Thema auf dem Faschingswagen für Aufsehen. W&W sprach mit ihr über die Idee dahinter.
#metoo Faschingswagen
NEU

„#metoo“ steht ganz groß auf dem Wagen und ist heuer das aktuelle Faschingsthema der Bludenzer Gruppe. Zusammen mit Freunden, Bekannten und Familie organisiert Sara jedes Jahr etwas anderes. Die letzten Jahre waren sie mit den Themen Einreiseverbot, Pisa-Studie, Bludenzer Rodelbahn, Schweinegrippe oder Wahlurne vertreten. „Die ‚#metoo‘-Debatte ist derzeit das Gesprächsthema Nummer eins. Wir sehen das Ganze sehr kritisch und möchten, dass darüber gesprochen wird. Nur so kann sexuelle Belästigung aufhören“, ist die 23-Jährige überzeugt.

“Zum Nachdenken anregen”

Anfangs war sich die Gruppe nicht ganz sicher, wie die Botschaft bei den Zuschauern und den Umzügen ankommt. „Unser ‚Sicherheitszelt‘ bzw. die Frauenzone auf dem Wagen soll symbolisieren, wie wichtig es ist, dass Frauen ernst genommen werden. Natürlich möchten wir sexuelle Belästigung nicht ins Lächerliche ziehen, sondern zum Nachdenken anregen! Übrigens sind wir eine bunt gemischte Truppe, die alle möglichen Kulturen und Altersgruppen vereint.“

Ein blinder Polizist

Mit dabei: Ein Bludenzer, der sich als blinder Polizist verkleidet. „Viel zu viele haben in der Vergangenheit weg geschaut. Das soll hier gezielt zum Ausdruck kommen und die Menschen wachrütteln – eben auch bei uns in Vorarlberg.“ Laut Sara Kapeller waren die Rückmeldungen bisher positiv, doch es gibt auch kritische Stimmen. Dieses Thema im Fasching anzusprechen, hat zwei Seiten. WANN & WO sprach mit jungen Vorarlbergern über das Thema „#metoo“.

3 Statements – zum Faschingswagen “#metoo”

Leonie, 17, Dornbirn: „Ich denke, man kann dieses Thema durchaus kritisch sehen und sollte es nicht ins Lächerliche ziehen. Ich persönlich würde mich nicht auf diesen Wagen stellen, wobei man über dieses Thema durchaus sprechen sollte.“

Markus, 25, Lustenau: „Das Thema sollte man durchaus ansprechen, man muss es nur richtig rüberbringen. Die Idee mit dem blinden Polizisten finde ich gar nicht so schlecht. Ob das Thema auf einem Faschingswagen richtig ist, weiß ich nicht so genau. “

Lisa, 22, Egg: „Ich finde es ein wenig seltsam, wobei es eben ein aktuelles Thema ist, das derzeit für Furore sorgt. Irgendwie klar, dass ein Faschingswagen dieses Thema aufnimmt. Vielleicht ist es für Opfer, die das sehen, nicht gerade angenehm.”

Hier die ganze WANN&WO-Ausgabe online lesen!

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