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Blondes Gift mit Eispickel

Sharon Stone (48) will es noch einmal wissen. 14 Jahre nach Paul Verhoevens Erfolgsfilm "Basic Instinct" kehrt sie in der Fortsetzung des Erotikthrillers auf die Leinwand zurück.

Mit dabei sind in „Basic Instinct 2 – Neues Spiel für Catherine Tramell“ alle Ingredienzien des Ursprungsfilms: Die kühle Blondine und ihr naives männliches Opfer, vermeintlich korrupte Polizisten und lesbische Liebe, bizarre Sexspiele und natürlich der legendäre Eispickel. Als „Erfüllung eines Lebenstraums“ hat Stone die zweite Folge um die männermordende Krimi-Schriftstellerin bezeichnet, die am 30. März in die österreichischen Kinos kommt.

Gerade weil so viele bereits aus dem ersten Film bekannte Details zitiert werden, bleibt die Story von „Basic Instinct 2“ aber ziemlich vorhersehbar und wirkt manchmal unfreiwillig komisch. So sieht die Fortsetzung frustrierenderweise fast wie ein Remake aus. Regisseur Michael Caton-Jones („Der Schakal“) hat Catherine Tramell von San Francisco nach London geholt. Während sie im ersten Teil Michael Douglas als Detective Nick Curran verführt, hat es die nach Spannung und Risiko in ihrem Leben lechzende Blondine dieses Mal auf den Psychiater Dr. Michael Glass (David Morrissey) abgesehen.

Der soll eigentlich nur das psychiatrische Gutachten für die Ermittler liefern, die Catherine des Mordes an einem Profi-Sportler verdächtigen. Doch schon bald beginnt ein gefährliche Spiel zwischen Verführung und Erpressung. Regisseur Caton-Jones zeigt London durchweg in kalten Farben und klaren Formen. Die Kleidung der Protagonisten, die Gebäude und Wohnungseinrichtungen sind fast ausschließlich in Schwarz, Weiß, Grau oder Chrom gehalten. Schon penetrant wird das an einen Phallus erinnernde Londoner Hochhaus von Sir Norman Foster ins Bild gerückt.

Die Sex-Szenen sind dieses Mal überhaupt deutlich expliziter ausgefallen. Wirklich originell ist aber allenfalls die Eingangssequenz, in der Stone alias Tramell mit 180 Sachen durch die Nacht rast und sich dabei von ihrem Beifahrer befriedigen lässt. Ansonsten nehmen die ausführlichen Sex-Szenen der Erotik einfach den Reiz.

Stone war 1992 nicht zuletzt wegen der skandalösen Sexszenen in „Basic Instinct 1“ über Nacht weltberühmt geworden. In die Filmgeschichte ging die Szene ein, in der die Blondine während des Polizeiverhörs die Beine lasziv übereinander schlägt und den Zuschauer zwischen ihre sliplosen Schenkel blicken lässt.

Auch im zweiten Fall um die geheimnisvolle Schöne zeigt Stone vollen Einsatz und ihren makellosen Körper. Dabei hatte Stone kein Problem damit, vor der Kamera die Hüllen fallen zu lassen. „Es ist sehr einfach für mich, nackt zu spielen – aber nur, wenn es in die Geschichte passt“, meinte sie. „Ich will stolz auf mein Alter sein und mit 48 noch spielen und ein gutes Leben führen.“

S E R V I C E

  • Filmtrailer zum Download[.mov – 2,0MB]
  • www.basicinstinct2-film.de
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