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Bleivergiftung: 15.000 Chinesen werden umgesiedelt

Nach der Massen-Bleivergiftung von fast tausend Kindern sollen in China 15.000 Menschen umgesiedelt werden. Dies kündigte der Bürgermeister der Stadt Jiyuan im Zentrum des Landes laut Berichten staatlicher Medien vom Freitag an. Die Kosten dafür betragen den Angaben zufolge umgerechnet rund hundert Millionen Euro.

Bei Untersuchungen von mehr als 2.700 Kindern unter 14 Jahren in Jiyuan waren zuvor bei 968 Kindern extrem hohe Bleiwerte im Blut nachgewiesen worden. Als Ursache werden drei große Metallwerke in der Stadt vermutet. Hohe Bleiwerte sind vor allem für Kinder gefährlich und können Wachstumsstörungen sowie geistige Behinderungen zur Folge haben.

Bereits im August hatte es in den zentralchinesischen Provinzen Shaanxi und Hunan zwei ähnliche Fälle gegeben, bei denen insgesamt mehr als 2.100 Kinder Bleivergiftungen erlitten.

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