"Blackout ist eine reale Gefahr"

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Blackout-Experte rät für den Krisenfall zu Vorrat für 14 Tage.

Immer öfter warnen Experten vor einem Blackout, also einem flächendeckenden Stromausfall. Einen kleinen Vorgeschmack für dieses Szenario lieferte der Totalausfall von Facebook, Whatsapp und Instagram, die am Montagabend für mehrere Stunden nicht erreichbar waren. Wäre so ein Blackout auch bei österreichischen Energieversorgern möglich? „Es besteht durchaus eine reale Gefahr auch für die Stromversorgung, weil immer mehr Akteure eingebunden sind. Damit steigt auch die Gefahr, dass etwas schief geht“, erklärt Herbert Saurugg, Experte für die Vorbereitung auf den Ausfall lebenswichtiger Infrastruktur, am Dienstag bei "Vorarlberg LIVE".

Düstere Prognose

Einen mehrwöchigen Stromausfall würde die Gesellschaft nicht überleben, zeichnet der Blackout-Experte düstere Prognosen. „Denn damit hängt alles zusammen, was wir zum Leben benötigen.“ Am Ende der ersten Woche würden sich sechs Millionen Menschen nicht mehr selbst versorgen können. Aus diesem Grund sei es wichtig, dass jeder Haushalt für einen möglichen Blackout vorsorgt.

„Und zwar so, dass 14 Tage autarkes Überleben möglich ist“, rät Saurugg. Genügend Wasser, haltbare Lebensmittel, Taschenlampen und eventuell benötigte Medikamente sollten im Notfall-Vorrat nicht fehlen. 

Das Interview in voller Länge:

(VN/mih)

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