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"Black Friday" eröffnet das Weihnachtsgeschäft in den USA

Schnäppchen-Jäger auf der Pirsch
Schnäppchen-Jäger auf der Pirsch ©EPA
Konsumrausch in den USA: Wie jedes Jahr haben sich die Amerikaner am "Black Friday", dem Tag nach Thanksgiving, in den Geschäften gedrängt, um Sonderangebote zu erhaschen. In die New Yorker Filiale von Macy's beispielsweise strömten um Mitternacht 11.000 Menschen.
Black Friday in den USA

Der “Black Friday” ist üblicherweise der umsatzstärkste Tag für den Detailhandel in den USA und markiert den Beginn des Weihnachtsgeschäfts. Einer Studie von Goldman Sachs zufolge waren an diesem Freitag Umsätze im Wert von 11,4 Mrd. Dollar (8,84 Mrd. Euro) zu erwarten und damit 3,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

Viele Geschäfte hatten den “Black Friday” dieses Jahr schon am Donnerstag eröffnet – ein Trend, mit dem auch der wachsenden Konkurrenz durch Internethändler begegnet werden soll. Der US-Detailhandel erzielt im November und Dezember bis zu 40 Prozent seines Jahresumsatzes.

Handel prognostiziert Plus

Der Branchenverband schätzt, dass in den beiden Monaten diesmal Umsätze im Umfang von 586,1 Mrd. Dollar zusammenkommen, ein Plus von 4,1 Prozent im Vergleich zu 2011. Dabei soll das Internetgeschäft um 15 Prozent zulegen und ein Volumen von 68,4 Mrd. Dollar erreichen.

Vor manchen Geschäften standen die Menschen lange im Voraus an oder übernachteten gar, um an die nur einen Tag oder wenige Stunden gültigen Schnäppchen zu gelangen.

Gewerkschaft protestiert

Vor einigen Filialen von Ketten wie Walmart oder Ann Taylor demonstrierten unterdessen Gewerkschaftsmitarbeiter gegen unübliche Öffnungszeiten. “Die zeigen, dass die Unternehmen ihre Arbeiter nicht wertschätzen. Sie achten nur auf ihre Arbeiter, um mehr Profit heraus zu quetschen”, sagte Carrie Gleason, Direktorin des Detailhandel-Aktion-Projekts.

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