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Bitschi zu Causa KHBG: "Kontrollsystem völlig versagt"

Bitschi fordert von Rüscher (ÖVP) und Fleisch (KHBG) rasche Aufklärung
Bitschi fordert von Rüscher (ÖVP) und Fleisch (KHBG) rasche Aufklärung ©VOL.AT
FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi fordert nach Betrugsvorwürfen gegen die Vorarlberger Landeskrankenhaus Betriebsgesellschaft (KHBG) eine umfassende Aufklärung durch die politisch Verantwortlichen.
Das sagt das Land zu den Razzien in der KHBG
Festnahmen nach Razzia bei der KHBG

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt im Zusammenhang mit der Vorarlberger Krankenhaus-Betriebsgesellschaft (KHBG) wegen schweren Betrugs mit einer Schadenssumme in Millionenhöhe.

Bitschi für transparente Aufarbeitung

Nun hat sich FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi zu den schwerwiegenden Betrugsvorwürfen geäußert. Nach Hausdurchsuchungen und Festnahmen fordert Bitschi eine transparente Aufklärung des Falles durch die politisch Verantwortlichen.

Bitschi kritisiert die schwarze-grüne Landesregierung und fordert eine umfassende Informationsfreigabe. Insbesondere fordert er Landeshauptmann Wallner und Gesundheitslandesrätin Rüscher auf, so schnell wie möglich im Kontrollausschuss des Landtages umfassend zu informieren.

Der FPÖ-Landesobmann fordert, dass die internen und externen Prüfergebnisse der KHBG transparent im Landtag kommuniziert werden müssen. Seiner Meinung nach lässt der aktuelle Stand vermuten, dass das interne Kontrollsystem der KHBG versagt hat. Er fordert den Geschäftsführer der KHBG und die Landesregierung auf, eine Erklärung dazu abzugeben.

Rüscher von Entwicklungen "überrascht"

Vorarlbergs Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) zeigte sich über die Betrugsvorwürfe "überrascht". Die KHBG habe eine interne Revisionsprüfung veranlasst, auch eine externe Kanzlei sei mit Prüfungen beauftragt worden, so die Landesrätin.

Für Freitag wurde eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen.

Der KHBG gehören die fünf Landeskrankenhäuser in Feldkirch, Rankweil, Bregenz, Hohenems und Bludenz sowie die Pflegeschule Vorarlberg an. Das Unternehmen bietet eigenen Angaben zufolge rund 4.500 Arbeitsplätze, pro Jahr werden etwa 450.000 Patienten versorgt.

(VOL.AT)

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