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Bitcoin-Erpresser treiben ihr Unwesen - Vorarlberger Polizei warnt

Das Landeskriminalamt warnt vor den gehäuft auftretenden Massenmails.
Das Landeskriminalamt warnt vor den gehäuft auftretenden Massenmails. ©APA/AFP, BilderBox
Schwarzach - Keinesfalls zahlen, rät die Polizei bei den derzeit vermehrt auftretenden Fällen von erpresserischen Massenmails.

Seit einiger Zeit beobachtet das Landeskriminalamt eine Zunahme von Massenmails (SPAM), die mit dem Hinweis auf angeblich erlangte persönliche Informationen, die Überweisung eines höheren Geldbetrages in Kryptowährung (Bitcoin) fordern.

Daten von gehackten Seiten

Als Beweis dafür werden oft ein wirklich verwendetes bzw. veraltetes Passwort, eine Telefonnummer oder andere Informationen in der E-Mail angeführt. Angeblich soll auch der Rechner gehackt und die Aktivitäten des Nutzers aufgezeichnet worden sein. Es sind mehrere inhaltlich unterschiedliche Mails im Umlauf und die Schreiben unterscheiden sich teilweise deutlich. Die Versender drohen mit der Veröffentlichung von angeblich gesammelten privaten Daten und Informationen.

Laut den Erkenntnissen des Landeskriminalamtes haben die Täter die Informationen von gehackten Internetseiten. Diesbezüglich wurde bereits in den Medien berichtet, dass Betreibern von Internetseiten teilweise mehrere Millionen Accountdaten gestohlen wurden. Diese Daten, wie E-Mail Adresse, Passwörter und Telefonnummern, werden nun von den Tätern verwendet, um der Aufforderung Nachdruck zu verleihen. Die Aussendung erfolgt als Massenmail und landet daher auch oft im Spam-Ordner des E-Mail-Programmes. Der verwendete Rechner wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gehackt!

Tipps der Polizei

  • Es empfiehlt sich einen aktuellen Virenscanner zu verwenden und die genutzten Programme auf dem neuesten Stand zu halten.
  • Verwendete Passwörter sollten wiederkehrend geändert werden.
  • Der Einsatz von unterschiedlichen Passwörtern wird empfohlen.
  • Keinesfalls sollte die geforderte Summe bezahlt werden.

(Red.)

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