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Bischöfe zeigen Reue

Konsequenzen. Die österreichische Bischofskonferenz beschäftigte sich auf ihrer Frühjahrskonferenz in St. Pölten mit Fällen sexueller Vergehen an Minderjährigen.
Regeln für Umgang mit Missbrauch
Die Kirche zieht Konsequenzen

“Leider wurden in der Vergangenheit zu Unrecht in der Kirche die Täter oft mehr geschützt als die Opfer”, bedauert Kardinal Christoph Schönborn. Für sexuellen Missbrauch könne es nur Reue, die Bitte um Vergebung und das Bemühen um Heilung der Wunden geben. Zwar seien bereits vor 15 Jahren – nach dem Fall Groer – Maßnahmen getroffen worden. Diese müssten jedoch verbessert werden. So soll eine bundesweite Vernetzung diözesaner Ombudsstellen erfolgen. Auch Orden sollen eingebunden werden. Details soll eine Arbeitsgruppe bis zum Sommer klären. Im Skandal um das bayerische Kloster Ettal werden immer neue Vorwürfe und größere Opferzahlen bekannt; gestern war von rund 100 Betroffenen die Rede. Verdacht auf Kindesmissbrauch gibt es auch bei den Regensburger Domspatzen. Deren früherer Leiter, Papst-Bruder Georg Ratzinger, hat eigenen Angaben zufolge jedoch keine Kenntnis davon.

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