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Bis zu 17 Mexikaner auf Weg zu Hochzeit verschleppt

©AP
Mexikanische Sicherheitskräfte suchen nach einer Gruppe von bis zu 17 Männern, die am Wochenende im Bundesstaat Guerrero im Süden des Landes auf dem Weg zu einer Hochzeit verschleppt worden sind.

Nach Angaben des Bürgermeisters der Kleinstadt Arcelia, Adolfo Torales, warfen die Entführer ihren Opfern vor, Mitglieder eines rivalisierenden Drogenkartells zu sein. Dies sei jedoch falsch.

Opfer “völlig unschuldig”

Die bewaffneten Entführer hätten den Konvoi der Hochzeitsgesellschaft auf dem Weg zu dem Dorf La Palma angehalten und alle Männer verschleppt, sagte der Bürgermeister. Die Opfer seien aber “völlig unschuldig”, sie seien “Schmiede, Bauern, Ladenbesitzer”, “sehr arme Menschen”.

Laut Torales schleppten die Bewaffneten die Männer zu einer Brücke, während sie deren Frauen und Kinder befahlen, “in die andere Richtung zu gehen und die nächsten drei Stunden nicht zurückzukehren”. Auf ihrem Weg seien die Frauen dann zufällig auf Vertreter der Bundespolizei gestoßen. Diese hätten aber ihre Bitte um Hilfe ignoriert, berichtete Torales unter Berufung auf die Familien der Vermissten.

Lehrer verschleppt

Am Ort des Überfalls fand die Polizei 15 verlassene Autos und zwei Motorräder sowie die Leichen von drei Männern. Hunderte Angehörige der Entführten und Bewohner von Arcelia forderten die Behörden am Dienstag bei einer Protestkundgebung auf, die Opfer baldmöglichst wiederzufinden.

In der Stadt Ajuchitlan del Progreso verschleppten Unbekannte unterdessen fünf Lehrer einer weiterführenden Schule. Nach Angaben der Polizei wurden sie am Montag in ein Auto gezwungen, seitdem fehlt jede Spur von ihnen.

Guerrero wird seit Jahren von Kriminalität, Gewalt und Entführungen geplagt. International für Schlagzeilen sorgte der Fall von 43 Studenten, die im September 2014 in Guerrero entführt und mutmaßlich ermordet wurden. Der Fall, der symbolhaft für die Verbindungen zwischen Politik, Polizei und den Drogenkartellen steht, sorgt bis heute für Proteste in Mexiko. (APA)

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