AA

Biomasseheizwerk

Doren. Beim Bau der Volksschule im Jahre 2003 war in Doren geplant, nur die unmittelbar angrenzenden Gebäude an die Heizanlage anzuschließen.

In den vergangenen Jahren wurden von der Gemeinde mehrere Varianten geprüft, wie durch eine Optimierung der Heizanlage weitere umliegende Gebäude mit Wärme beliefert werden könnten. „Nachdem alle Hauseigentümer Interesse am Anschluss dieser umweltfreundlichen Wärmeversorgung bekundet hatten, wurde die VKW in Bregenz mit der Planung beauftragt”, erklärt Bürgermeister Anton Vögel. Laut Vögel wurden im Heizraum der Volksschule zusätzliche Heißwasserspeicher eingebaut. Für die Notversorgung installierte man in den bestehenden Heizraum des Gemeindesaales einen Ölkessel. Die rund 600 Meter lange Leitung wurde verlegt und an die Hausverteileranlagen angeschlossen. Für die Lieferung der Waldhackschnitzel ist ein Landwirt aus der Gemeinde zuständig. Betreiber der Heizanlage ist die Gemeinde Doren. Das Projekt schlug mit 350.000 Euro zu Buche. „Mit der getroffenen Maßnahme können nun neben der Volksschule, dem Gemeindehaus und einem Lebensmittelgeschäft, eine Bäckerei, eine Metzgerei, die ortsansässige Bank, der Gemeindesaal sowie insgesamt 16 Wohnhäuser bzw. gewerbliche Objekte umweltfreundlich mit Wärme versorgt werden”, informiert der Gemeindechef.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
Kommentare
Kommentare
Grund der Meldung
  • Werbung
  • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
  • Persönliche Daten veröffentlicht
Noch 1000 Zeichen