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Bilgeri-Filmteam von Blitz getroffen

Eine Szene aus der „Der stille Berg“. Reinhold Bilgeri fungiert als Koproduzent.
Eine Szene aus der „Der stille Berg“. Reinhold Bilgeri fungiert als Koproduzent. ©Austrian Film Commission; VOL.AT/ Steurer
Schwarzach, Bozen - Unfall bei Dreharbeiten zu „Der stille Berg“ – Neun Verletzte.

Von einem Unwetter ist am Samstagabend das Filmteam von „Der stille Berg“ in Italien überrascht worden. Durch einen Blitzschlag wurden sieben Personen leicht und zwei mittelschwer verletzt. Als Koproduzent des Kinostreifens fungiert ein Vorarlberger: Musiker, Autor und seit „Atem des Himmels“ auch Filmemacher Reinhold Bilgeri.

Kamerafrau betroffen

Bilgeri selbst weilt derzeit zwar nicht am Drehort, wurde jedoch kurz vor dem Telefonat mit den VN von Regisseur Ernst Gossner über die neuesten Entwicklungen informiert. „Am schlimmsten hat es die Kamerafrau erwischt. Sie hat Verbrennungen und eine Verletzung am Auge davongetragen“, berichtet der 62-Jährige aus seinem Urlaubsort an der ligurischen Küste. Insgesamt sechs Wochen lang wird für den Film rund um eine junge Liebe in den Wirren des ersten Weltkriegs in vier Regionen rund um die Dolomiten gedreht – in Süd- und Osttirol, im Trentino und Belluno. Noch sind laut Bilgeri neun bis zehn Drehtage geplant. Wann die Arbeiten wieder aufgenommen werden können, ist derzeit unklar.

Cardinale hat fertig gedreht

„Wir müssen schauen, wie sich die Verletzten erholen“, meint der Filmemacher. Bei „Der stille Berg“ mit dabei sind auch die italienische Filmdiva Claudia Cardinale sowie Laura Bilgeri, die Tochter des Koproduzenten. „Beide haben die Dreharbeiten bereits beendet“, atmet Reinhold Bilgeri auf.

Der Unfall ereignete sich gegen 21.30 Uhr im Bereich des Valparolapasses in der Provinz Belluno an der Grenze zu Südtirol. Das Team, bestehend aus technischen Mitarbeitern, war mit Montagevorbereitungen für den Dreh beschäftigt. Laut italienischen Medienberichten wurden nur jene Personen verletzt, die in einer Holzhütte vor dem Unwetter Zuflucht gesucht hatten. Der Rest der Filmcrew – insgesamt sollen es 45 Personen gewesen sein – blieb unverletzt. Unter den Verletzten sollen sechs Deutsche, zwei Österreicher sowie ein Italiener sein. Sie wurden in die Krankenhäuser nach Bruneck und Brixen eingeliefert. Neben der Rettung standen auch Feuerwehren sowie mehrere Bergretter im Einsatz.

2013 im Kino

Der Spielfilm soll im kommenden Jahr in die Kinos kommen und 2014 – hundert Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs – im Fernsehen laufen.

Die Geschichte dreht sich um ein junges Ehepaar im Ersten Weltkrieg. Durch die Kriegserklärung Italiens an Österreich werden Familien entzweit, was so weit führt, dass ein Mann gegen seinen eigenen Schwiegersohn ins Feld ziehen muss. Das Drehbuch stammt von Clemens Aufderklamm.

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