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Bildstein und Hussl bei Olympia: Eltern und Verein drücken die Daumen

©GEPA, VOL.AT/Mayer
Jahrelang haben die Segler Benjamin Bildstein und David Hussl auf Olympia hingearbeitet. VOL.AT sprach mit Bildsteins Eltern und dem VLSV-Präsidenten über Chancen und Hoffnungen.

Elf Jahre lang haben Benjamin Bildstein und David Hussl auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen hingearbeitet. Am Dienstag starten die beiden OeSV-Segel-Asse nun in die 49er-Regatta. Das Duo vom Yachtclub Bregenz hat die Zeit seit der Ankunft in Enoshima am 9. Juli intensiv genutzt, um sich vorzubereiten und Wasserstunden zu sammeln. Im Ländle werden den beiden kräftig die Daumen gedrückt, VOL.AT war vor Ort beim Yachtclub in Bregenz und sprach mit Bildsteins Eltern und Landes-Segel-Verbands-Präsident Markus Sagmeister.

"Ein unglaubliches Gefühl"

Hemma und Bruno Bildstein, sind stolz auf ihren Sprössling. "Das ist ein unglaubliches Gefühl. Sie haben soviel darauf hingearbeitet, so viel durchgemacht", meint Bruno. So gab es Up und Downs und Verletzungen. "Wir sind definitiv sehr froh, dass jetzt Olympia ein Jahr später stattfinden kann", erklärt Hemma. Benjamin habe sich bereits aus dem olympischen Dorf gemeldet. Er sei gut gelaunt und vorbereitet. Die ersten Wettfahrten am Dienstag werden Bildsteins Eltern beim Public-Viewing-Frühstück im Yachtclub mitverfolgen. Die Daumen sind jedenfalls gedrückt.

So stehen die Chancen

Für ihre ersten drei Rennen am Dienstag erwarten die beiden 29-jährigen Athleten herausfordernde Wetterbedingungen. Auch sonst spielen viele Faktoren mit rein. "Es ist für uns schon der große, große Erfolg, dass die zwei sich überhaupt für die olympischen Spiele qualifiziert haben", meint VLSV-Präsident Markus Sagmeister gegenüber VOL.AT. "Was jetzt noch bei den Wettfahrten dazu kommt, das ist eine schöne Draufgabe." Die beiden Segler seien schon jetzt die großen Vorbilder für die Jugend in Vorarlberg.

"Die Chancen sind da"

"Die Chancen sind da", meint Sagmeister. "Sie haben extrem viel und extrem fokussiert trainiert in den letzten 12 Monaten." Das Material sei ausgetestet. Sie seien bestens betreut vom österreichischen Segelverband und hätten sich im Olympiazentrum in Dornbirn extrem gut vorbereitet. "Segeln ist ein komplexer Sport", verdeutlicht der VLSV-Präsident. Da brauche es immer auch "ein Quäntchen Glück". Wenn alles gut laufe, könne es sein, dass sie ganz vorne mit dabei seien.

(VOL.AT)

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