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Bilder von Ureinwohnern sorgen für Aufmerksamkeit

Die Bilder eines Stammes von Ureinwohnern im Amazonasgebiet gingen um die Welt. Damit ist die Thematik der Abrodung des Regenwaldes wieder ins Zentrum gerückt.
Entdeckung am Amazonas 

Der Koordinator der Indio-Behörde Funai in Brasilien, Elias Biggio, hofft, dass die Bilder wachrütteln: “Wir wollen ein Gesundheits-Projekt speziell für Stämme ins Leben rufen, zu denen es noch nie Kontakt gab”.

Die Anpassungsfähigkeit solcher Stämme ist allerdings nicht gerade optimal: “In 508 Jahren hat sich bei uns kein Indiostamm wirklich der Zivilisation anpassen können”, meint der legendäre Indio-Experte Sidney Possuelo. Seit der Ankunft der ersten Europäer nahm ihre Zahl in Brasilien von fünf Millionen auf 350 000 ab.

Dass die Indios, wie auf den Bildern zu sehen, das Kleinflugzeug des Aktivisten José Carlos dos Reis Meirelles mit Pfeil und Bogen beschossen, sei positiv, betonte der Indioexperte: “Ich wurde schon von einem Pfeil im Gesicht getroffen. Und das ist gut so. Wenn sich diese Indios erst einmal hübsch freundlich benehmen, wie viele wollen, dann ist das der Anfang vom Ende für sie.”
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