"Bigi - Bigi - Mäh"

Funkenzunft Bings - Stallehr - Radin
Funkenzunft Bings - Stallehr - Radin ©Verein
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Bings / Stallehr: So erklingt der Fasnatsruf der Funkenzunft Bings – Stallehr – Radin und dies schon seit ihrer Gründung im Jahre 1957. Damals beschlossen sechs aktive Männer das Brauchtum vom Funkenbau und der Kinderfasnat organisiert zu betreiben und zu pflegen und gründeten daher die Funkenzunft Bings – Stallehr – Radin. Als Vereinssymbol wählten sie den Schafbock (Biger), von welchem auch ihr Fasnatsruf her führt. Zum ersten Mal erwähnt wurde diese Funkenzunft jedoch schon 1766, wie man es in der Vorarlberger Fasnat – Chronologie nachlesen kann, bestätigt Zunftmeister Johannes Fritz.

Brauchtumspflege und Kameradschaft

So wie es bereits vor Jahrzehnten praktiziert wurde gehen die 25 aktiven Vereinsmitglieder den gleichen Aufgaben nach und errichten jedes Jahr einen Funken, welcher anfangs in Stallehr gebaut wurde und dann später seinen Standort in Bings fand. Weiters organisieren die Vereinsmitglieder um Johannes Fritz einen Umzug, verbunden mit der traditionellen Kinderfasnat, schreiben die Hächla (früher Funkenblatt), tragen einen Zunftball aus, beteiligen sich bei diversen Umzügen, veranstalten ein Fußballturnier, pflegen den Brauch des “Brotastellas” und unterstützen die übrigen Ortsvereine. “Auf die Kameradschaft im Verein und die gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen sind wir Zünftler besonders stolz”, meint Zunftmeister Johannes Fritz.

Komprimierte Vereinsarbeit

“Unsere anstrengendste Zeitperiode beginnt am “Schmutziga Donnschtig” und erstreckt sich bis zum Funkensonntag. In diesem Zeitraum kommen die Aktivitäten Schlag auf Schlag, welche nur mit der Unterstützung und dem Verständnis der ganzen Familien der Zünftler zu bewältigen sind. Es sind zwar nur Männer offiziell bei unserm Verein, doch inoffiziell ist einfach die gesamte Familie dabei und hilft mit wo Unterstützung von Nöten ist. Als Dankeschön dafür veranstalten wir auch jedes Jahr einen Gemeinschaftshock, zu dem wir alle Helfer einladen”, erläutert Johannes Fritz.

Funkenbau

Der Bau des Funkens ist in jeder Gemeinde eine eigene Wissenschaft für sich und genau so ist es mit dem Funken der Funkenzunft Bings – Stallehr – Radin. Er wird seit Jahrzehnten genau gleich gebaut und am Schluss mit Tannenreisig verkleidet. Dies ist ein optimaler Schutz gegen Nässe und bietet auch eine entsprechende Optik. “Seit einigen Jahren wird unser Funken mit dem Klangfeuerwerk bereits am Funkensamstag angezündet. Dies hat sich vor allem in den Besucherzahlen positiv ausgewirkt. Weiters bieten wir am Nachmittag einen Fackelbaukurs an, welcher von den Kindern mit Freude besucht wird. Heuer findet dieser am 12. März um 14.00 Uhr statt und später werden diese dann mit Stolz beim Funken (ab 18.00 Uhr) präsentiert, angezündet und geschwungen, ” fügt Johannes Fritz noch hinzu.

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