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Bier ist die beliebteste Erfrischung

Das „kühle Blonde“ zählt neben dem weißen Spritzer nach wie vor zu den beliebtesten Abkühlungen in der Sommersaison - wenn sie auch nicht die Gesündeste ist.

Und auch die so genannten Designergetränke können das Bier laut Wiener Lokalbesitzern nicht von der Bildfläche verdrängen. „Der Boom all dieser exotischen Mischungen hält meistens nicht lange an. Oft bleiben die Gäste beim Herkömmlichen“, beschrieb ein Barkeeper im Wiener Bermudadreieck im Gespräch mit der APA die Trinkgewohnheiten der Österreicher.

„Erst bei der magischen 28 Grad Grenze nimmt der Bierkonsum etwas ab. Dann steigen viele auf den Radler um“, so Veronika Nopp von der Österreichischen Brauunion. Biermixgetränke gehören laut der Expertin zu den Sommerhits, weil sie erfrischender und oft kalorienarmer sind als das herkömmliche Hopfen und Malz-Gemisch. Die Sorten sind vielfältig: Sämtliche Limonaden, Cola, isotonische Getränke oder Fruchtsirup dienen als Zugaben.

Auch Cocktails sind nach Angaben der befragten Lokale beliebte Drinks an heißen Tagen. An der Spitze stehen Caipirinha und Daiquiries. Für besonders „Durstige“ bieten einige Bars ganze Sektkübel mit Sangria, Prosecco und Fruchtsäften an, um das „Summerfeeling“ zu erhöhen.

Im antialkoholischen Bereich führen mineralwasserähnliche „Wellnessgetränke“ die Beliebtheitsskala der Erfrischungen in der warmen Jahreszeit an. Laut einer Studie der Wiener Arbeiterkammer sollten diese „vermeintlich gesunden Wohlfühldrinks“ allerdings nur in Maßen genossen werden, da sie Unmengen an Zucker und Geschmacksstoffen enthalten würden. Auch der Verband der Ernährungswissenschafter Österreich (VEÖ), warnte in einer Aussendung, dass nicht jedes Getränk den Namen „Durstlöscher“ verdient. Am gesündesten sei noch immer Wasser, egal ob Mineral,- Soda,- oder heimisches Leitungswasser. An zweiter Stelle stehen verdünnte Fruchtmolken und Sirupsäfte.

Vor allem während der Sommermonate sollte immer auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, da der Körper durch Schweiß noch mehr Flüssigkeit verliert, machten die „Weight Watchers“ aufmerksam. Sportler könnten durch isotonische Getränke erreichen, dass ihr Körper schnell wieder mit verloren gegangenen Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt wird. Besonders wichtig, so der VEÖ sei, dass man nicht erst zum Glas greift, wenn man Durst hat,„denn das Durstgefühl ist bereits Ausdruck einer negativen Wasserbilanz.“

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