Biathlon-Mixedbewerb mit Ramona Düringer

Österreicher sind beim WM-Auftakt in Chanty-Mansijsk nur Außen­seiter.

Der Auftaktbewerb der Biathlon-Weltmeisterschaften stellt für Österreich eine Premiere dar. Die Andelsbucherin Ramona Düringer, Iris Waldhuber, Christoph Sumann und Dominik Landertinger treten in der allerdings noch kurzen WM-Geschichte des Bewerbes erstmals in der Mixed-Staffel an. Der Olympiazweite Sumann ist nach einem Intensivtrainingsblock für die Titeljagd in Sibirien zuversichtlich. Auf eine Prognose für den Mannschaftsbewerb über 2 x 6 plus 2 x 7,5 km wollte er sich allerdings nicht einlassen und erwartet aufgrund des noch existenten Abstands der ÖSV-Damen zur Weltspitze auch keine Wunderdinge. „Obwohl wir wahrscheinlich nicht um die Medaillen mitlaufen werden, wollen wir bei der Premiere voll angreifen“, bekräftigte Sumann. Der Bewerb habe sich voll etabliert, alle Nationen werden in Bestbesetzung antreten. „Es geht um Medaillen, und da wollen alle dabei sein, wir werden auf alle Fälle Vollgas geben“, versprach der Steirer.

Guter WM-Einstieg

Es sei jedenfalls ein wichtiges Signal, dass Österreich nun auch in der gemischten Staffel vertreten ist, bekräftigte Sumann. Für ihn persönlich stelle der Auftakt einen „idealen“ WM-Einstieg und auch Härtetest für den Sprint am Samstag dar. Auch Massenstart-Titelverteidiger Landertinger, der wie Sumann alle sechs Rennen laufen will, sieht die Mixed-Staffel als wichtige Standortbestimmung für die Einzelrennen. Das tun die zwei ÖSV-Damen nicht, ihr Abstand zur Weltspitze ist noch zu groß. Die Steirerin Waldhuber gewann in diesem Winter zwar zwei IBU-Cup-Rennen, im Weltcup ist sie wie Düringer aber noch punktelos.

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