Bühne frei für interessierte Bürger

Höchst/VN - Das Verkehrsplanungsverfahren mischt sich unter die Leute. Morgen beginnen Info-Veranstaltungen.

Nachdem sich bisher „nur“ Experten, Politiker, Beamte sowie einige ausgewählte Bürger- und Interessenvertreter mit dem komplexen Verkehrsplanungsverfahren „Mobil im Rheintal“ beschäftigt haben, wird dieses nun der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Höchst bildet morgen, Donnerstag, den Auftakt der Veranstaltungsreihe. Der Pfarrsaal öffnet dort ab 17 Uhr seine Pforten, um die Bevölkerung über das Ergebnis des konsensorientierten Planungsverfahrens für eine Verkehrslösung im unteren Rheintal zu informieren. Weitere Veranstaltungen finden in Lustenau (Freitag, 11. März), in Bregenz (15. März) und in Lauterach (16. März) statt.

Großer Andrang erwartet

Der Höchster Bürgermeister Werner Schneider freut sich bereits jetzt auf die Informationsveranstaltungen. „Auch weil sich die Veranstalter sehr viel Mühe gegeben haben, das Thema übersichtlich darzustellen und die interessierten Bürger zu Stellungnahmen, zu Fragen und Anregungen einzuladen.“ Schneider ist überzeugt davon, dass viele Höchster die Gelegenheit wahrnehmen werden, sich aus erster Hand über den Verkehrsplanungsprozess zu informieren. „Deswegen sind wir auch im großen Pfarrsaal, weil wir mit einem starken Interesse rechnen.“
Bemerkenswert ist, wie die Prozess-Verantwortlichen die Veranstaltung aufziehen. So gibt es vor Ort acht Kojen, sprich Informationsstände.

An diesen sollen sich die interessierten Bürger ein genaues Bild über die Ergebnisse des Planungsverfahrens machen können. Koje eins bietet allgemeine Projektinformationen an. In Koje zwei gibt es Auskunft über die Entwicklung der verschiedensten Alternativen – über jene, die zurückgestellt wurden, bis hin zu denjenigen, die in der letzten Phase weiterverfolgt werden. In den Kojen drei bis sieben werden die verbliebenen Alternativen im Detail vorgestellt – mit Wirkungsanalysen, Nutzen-Kostenberechnungen, Auswirkungen auf den Raum und einiges mehr. In Koje acht gibt es schließlich die Vorstellung der Untersuchungsmethoden und Ergebnisse.

Für Fragen bereit

Bei allen Kojen stehen Fachexperten den Bürgerinnen und Bürgern für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Sehr freuen würde sich „Mobil im Rheintal“-Projektleiter Christian Rankl, sollten viele Bürger die Möglichkeit der Information aus erster Hand zu nützen. „Wir werden uns bemühen, alle Vor- und Nachteile einzelner Alternativen so gut wie möglich zu erklären und auf Fragen und Anregungen der Besucher einzugehen“, sagt der Projektleiter.
Das konsensorientierte Planungsverfahren für eine Verkehrslösung im Unteren Rheintal dauert mit Vorbereitung schon beinahe fünf Jahre. Es soll auf breit angelegter Basis unter Berücksichtigung aller Aspekte eine oder mehrere Lösungen für eine Verkehrsentlastung in der betroffenen Region zur Vorlage an die Landesregierung anbieten können.

Info-Abende:

Ablauf:
17 Uhr: Eröffnung und Begrüßung; anschließend stehen die Fachexperten des Planungsverfahrens an acht Informationsstationen für Fragen, Diskussionen und Anregungen zur Verfügung.
18 Uhr: Projektpräsentation durch Projektleiter Christian Rankl; weitere Möglichkeiten für Fragen und Diskussionen an den Informationsstationen.
20 Uhr: Zusammenfassende Beantwortung der aktuellen Bürgerfragen durch die Bürgermeister und Fachexperten.

Veranstaltungen:
10. März: Höchst, Pfarrzentrum
11. März: Lustenau, Reichshofsaal
15. März: Bregenz, Hotel Mercure
16. März: Lauterach , Hofsteigsaal
Beginn: jeweils um 17 Uhr

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