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BG Bregenz gewinnt die Bundesmeisterschaft im Volleyball in Dornbirn

©Oliver Lerch
Mit einem 3:1-Erfolg gegen die NMS Bad Radkersburg gewann das BG Bregenz Blumenstraße das Finalspiel der 42. Sparkasse-Schülerliga Volleyball Bundesmeisterschaft in Dornbirn und feierte damit insgesamt den zweiten Titel in diesem Turnier.
BG Bregenz jubelt über den Bundestitel
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Vor über 1.000 begeisterten Zuschauern in der Dornbirner Messehalle überzeugten die Vorarlbergerinnen mit einer sehr kompakten Leistung und kürten sich nach einem spannenden Spiel verdient zum Sieger.

NMS Bad Radkersburg – BG Bregenz Blumenstraße 1:3 (23:25, 23:25, 27:25, 17:25)

Beide Teams hatten ja bereits in der Gruppenphase gegeneinander gespielt – das BG Bregenz Blumenstraße gewann den ersten Vergleich mit 2:1 – und kannten sich damit schon. Entsprechend vorsichtig und nervös war der Start auf beiden Seiten. Der erste Satz war von Anfang bis Ende extrem ausgeglichen, sehenswerte Angriffs- und Abwehraktionen wechselten sich mit leichten und unerzwungenen Fehlern ab. Die Führungen wechselten mehrmals, aber kein Team führte je mit mehr als zwei Punkten. Die Bregenzerinnen nutzten schließlich ihren zweiten Satzball zum Gewinn des ersten Durchgangs mit 25:23.

Im zweiten Durchgang schien es, als hätten sich die Mädchen aus der Steiermark gefangen. Sie erspielten sich einen 4-Punkte-Vorsprung und hielten die beiden TopAngreiferinnen aus Bregenz, Soraya Kwakpovwe und Lina Hinteregger, u.a. mit guten Blocks in Schach. Doch die Vorarlbergerinnen fingen sich und kämpften sich wieder zurück. Bei 18:18 war der Satz erstmals wieder ausgeglichen und in der Schlussphase nutzten die Vorarlbergerinnen das Momentum und holten sich auch den zweiten Satz knapp mit 25:23.

Im dritten Satz wurde es noch spannender. Die Steirermädels führten neuerlich mit 10:6, wurden aber wieder abgefangen und gerieten schließlich bei 17:21 selbst mit vier Punkten in Rückstand. Neuerlich trumpften die Vorarlbergerinnen mit herrlichen Angriffen und starker Verteidigungsarbeit auf. Doch die Mädchen aus der Steiermark gaben nicht auf und glichen den Satz wieder aus. In der Schlussphase hatten die Bregenzerinnen sogar schon einen Matchball, ehe sich die NMS Bad Radkersburg den Satz noch mit 27:25 holte und auf 1:2 nach Sätzen verkürzte.

Es folgte der vierte Satz, der wieder starke Nerven erforderte. Diesmal legten die Bregenzerinnen vor, führten schon mit 8:4. Dann wurde es wieder ein Hin und Her. Bad Radkersburg kam wieder näher, doch die Bregenzerinnen hatten jetzt immer eine Antwort und konnten einen Vorsprung verwalten, der beim Stand von 18:13 bereits fünf Punkte betrug. Und den ließen sie sich nicht mehr nehmen. Lina Hinteregger war einfach nicht mehr zu halten und konnte sich zudem auf eine starke Defensive verlassen. Die Bregenzerinnen gewannen schließlich den vierten Satz mit 25:17 und fixierten damit den 3:1-Finalsieg bei der Bundesmeisterschaft in Dornbirn.

Für das BG Bregenz Blumenstraße war es der zweite Bundesmeistertitel der Sparkasse-Schülerliga Volleyball nach 2010. Aber auch die Mädchen aus Bad Radkersburg habe neuerlich gezeigt, dass sie im österreichischen Schulvolleyball zur Spitze gehören.

Die Bregenzer Betreuerin Susanne Ratz, die schon 2010 mit ihrem Kollegen Rudi Grabherr an der Seitenlinie stand, meinte heute: „Ich bin überglücklich. Ich freue mich für meine Mädchen, dass sie es geschafft haben, ihre Leistung in so einem Spiel abzurufen. Es gibt doch nichts Schöneres, als den Titel hier vor eigenem Publikum zu holen.“ Damit bedankten sich die Mädchen auch bei ihrem Co-Betreuer Rudi Grabherr, der nach dieser Saison in den Ruhestand tritt und nach jahrzehntelanger erfolgreicher Arbeit im Vorarlberger Schulvolleyball das Zepter an seine junge Kollegin Susanne Ratz weitergibt.

Bad Radkersburgs Betreuer Heimo Witsch ärgerte zwar sich über die Niederlage, fand aber sportliche Anerkennung: „Bregenz war in der Defensive einfach unglaublich und wir haben es auch nicht geschafft, die beiden Hauptangreiferinnen in Griff zu bekommen. Gratulation an meine Kollegen vom BG Bregenz Blumenstraße.“

Ein Dankeschön an das Organisationsteam in Dornbirn

Wie gewohnt ist es am Ende des insgesamt fünftägigen Turniers Freude und Pflicht zugleich, den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern, ohne die eine Schülerliga Bundesmeisterschaft nicht möglich wäre, zu danken. Nicht nur die Mädchen auf dem Volleyballfeld, sondern auch die Helfer und Betreuer machen die österreichische Schulsportszene mit ihrer Begeisterung für die Sache lebendig und untermauern den hohen Stellenwert der Bundesmeisterschaft für Unterstufenschülerinnen.

Denn neben den Spielen erleben die Mädchen auch im Rahmen eines Kulturprogramms immer gemeinsame unvergessliche Tage. Kultureller Höhepunkt diesmal war die Besichtigung der Bregenzer Seebühne, wo jährlich die gleichnamigen Festspiele stattfinden. Möglich gemacht wurde das von Markus Schelling, dem OK-Chef der Bundesmeisterschaft, und seinem großen Team von fleißigen Helfern, denen an dieser Stelle herzlich gedankt sei. Der Dank geht natürlich auch an die Sponsoren und Partner sowie die Arbeitsgemeinschaft Schulvolleyball, geleitet von den Geschäftsführern Reinhard Nemec und Florian Sedlacek, die alle großen Anteil am Gelingen von Österreichs größtem Nachwuchsbewerb haben und für die langfristige Planung und Organisation dieser schönen Schulsportveranstaltung verantwortlich zeichnen.

Ein besonderes Dankeschön geht auch an Schiedsrichter Franz „Fips“ Huber aus Salzburg, der nach 25 Jahren in der Schülerliga heute sein letztes Spiel (als zweiter Schiedsrichter) gepfiffen hat und nun in den wohlverdienten Ruhestand geht.

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