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Bewaffnete Palästinenserin bei Jerusalem erschossen

Eine Palästinenserin ist am Montag laut israelischer Polizei bei einer versuchten Messerattacke auf einen Grenzpolizisten erschossen worden. Die Frau sei mit gezückter Stichwaffe am Grenzübergang Biddu nördlich von Jerusalem auf den Beamten zugelaufen und habe Warnschüsse missachtet, berichtete die Polizei weiter. Deshalb habe der Polizist gezielt geschossen, um sie zu stoppen.


Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober von einer Gewaltwelle erschüttert, bei der bisher 205 Palästinenser, 28 Israelis und vier Ausländer getötet wurden. Bei der Mehrzahl der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Attentäter. In den vergangenen Wochen hat die Zahl der Angriffe spürbar abgenommen; zuletzt gab es am 3. Mai einen Toten.

Die Leichen eines Geschwisterpaars, das Ende April von privaten Wachleuten am Qalandia-Kontrollposten zwischen Jerusalem und Ramallah erschossen worden war, wurden am Montag den Angehörigen überstellt. In diesem Fall läuft eine polizeiliche Untersuchung des Vorfalls, weil Zeugen aussagten, dass von der 23-Jährigen und ihrem 16-jährigen Bruder keine unmittelbare Gefahr ausging, auch wenn sie Messer bei sich trugen.

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