Betrugsversuche in Vorarlberg

Betrugsversuche durch falsche "Microsoft-Mitarbeiter"
Betrugsversuche durch falsche "Microsoft-Mitarbeiter" ©VOL.AT/Paulitsch
In den vergangenen Tagen sind in Vorarlberg vermehrt Betrugssachverhalte bekannt geworden, die dem sogenannten "Microsoft-Tech-Support-Scam" zuzuordnen sind.

Bei dieser Betrugsmasche geben sich die Täter als Mitarbeiter von Microsoft oder sonst einem EDV-Unternehmen aus und behaupten, dass der Computer oder Laptop von Viren befallen sei. In der Folge bieten die falschen Microsoft-Mitarbeiter - die häufig nur Englisch oder in gebrochenem Deutsch sprechen - ihre Soforthilfe an. Die Opfer werden dazu aufgefordert, eine Fernwartungssoftware zu installieren, über die der Betrüger Zugriff auf den Rechner erlangt, aber auch sensible Daten, beispielsweise Passwörter für das Online-Banking, ausspähen kann. Durch geschickte Gesprächsführung ist es in einem Fall dem Täter gelungen, sein Opfer stundenlang „in der Leitung“ zu halten um so an zahlreiche Informationen zu kommen.

Wie können Sie sich schützen:

  • Seriöse Unternehmen, wie z.B. Microsoft, nehmen nicht unaufgefordert Kontakt mit Ihnen auf. Wenn Sie so einen Anruf erhalten, legen Sie einfach wieder auf.
  • Geben Sie auf keinen Fall sensible Daten, insbesondere Konto-/Kreditkartendaten oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (PayPal, …), bekannt.
  • Gewähren Sie keinem unbekannten Anrufer Zugriff auf Ihren Computer.
  • Wenn Sie Opfer dieser Betrugsmasche wurden, trennen Sie Ihren Rechner sofort vom Internet und schalten Sie das Gerät aus. Ändern Sie danach unverzüglich ihre Passwörter.
  • Lassen Sie den Rechner überprüfen und löschen Sie allenfalls installierte Software/Schadprogramme.
  • Nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Geldinstitut auf und lassen Sie sich beraten.
  • Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei

(VOL.AT)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Betrugsversuche in Vorarlberg
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen