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Betrugs-Vorwurf gegen ehemaligen Allianz-Versicherungsberater

Der ehemalige Versicherungsberater ist bei der Vorarlberger Justiz kein Unbekannter.
Der ehemalige Versicherungsberater ist bei der Vorarlberger Justiz kein Unbekannter. ©VOL.AT/ Hofmeister (Themenbild)
Feldkirch. Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt gegen ehemaligen Oberländer Versicherungsberater wegen des Verdachts des schweren Betruges - Allianz Versicherung erklärte, sie werde allen rechtlichen Verpflichtungen gegenüber betroffenen Kunden nachkommen.

Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt gegen einen ehemaligen Versicherungsberater der Allianz Versicherung aus dem Vorarlberger Oberland. Diesbezügliche Informationen aus der Versicherungsbranche bestätigte Heinz Rusch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Feldkirch, auf Anfrage der Wirtschaftspresseagentur.com. Es sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des schweren Betruges anhängig. Vorangegangen sei dem wie angefragt eine Anzeige der Allianz Versicherung. Man habe das Landeskriminalamt Vorarlberg mit Ermittlungen beauftragt, so Rusch. Die Dauer des Verfahrens lasse sich gegenwärtig nicht abschätzen.

Aus informierten Kreisen heißt es, dem Mann werde unter anderem die Veruntreuung von Kundengeldern vorgeworfen. Der ehemalige Versicherungsberater war etwa drei Jahre lang für die Allianz-Versicherung tätig. Der Name des Mannes ist der Redaktion bekannt.

Allianz-Versicherung bestätigt Unregelmäßigkeiten

Christian Schwarzkogler, Allianz-Gebietsleiter Oberland in Nüziders, wollte diesbezüglich keine Stellungnahme abgeben. Er verwies auf die Pressestelle in Wien. Bianca Meyer, Allianz-Landesdirektorin Vorarlberg, war bislang für keine Stellungnahme erreichbar. Marita Roloff, Pressesprecherin der Allianz Versicherung in Österreich, bestätigte unterdessen auf Anfrage, dass man ein Dienstverhältnis mit einem Mitarbeiter aus dem Vorarlberger Oberland gelöst habe. Gleichzeitig habe man in dem Zusammenhang auch eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch eingebracht. Zum Inhalt wollte sie keine Angaben machen. Allerdings betonte Roloff, dass die Allianz Versicherung allen rechtlichen Verpflichtungen gegenüber Kunden, die von dem Fall betroffen sind, nachkommen werde.

Bei der Justiz kein Unbekannter

Der ehemalige Versicherungsberater ist bei der Vorarlberger Justiz kein Unbekannter. So gab es bereits 2014 ein Strafverfahren, das im November 2014 mit einer Verurteilung wegen Veruntreuung endete. Dazu kommen über die Jahre mehrere Zivilgerichtsverfahren am Landesgericht und an Bezirksgerichten. Norbert Stütler, Pressesprecher am Landesgericht Feldkirch, bestätigte auf Anfrage, dass der Mann 2014 wegen Veruntreuung rechtskräftig verurteilt wurde. (wpa)

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