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Betrug durch falsche Polizisten - das rät die Polizei

Symbolbild
Symbolbild ©APA
Am Montag kam es in Vorarlberg zu einer Anrufwelle von "falschen Polizisten, Kriminalbeamten oder Gerichtsbediensteten".

Konkret geben die falschen Polizisten bzw. Gerichtsbediensteten vor, dass in der Nachbarschaft Einbrüche stattgefunden hätten oder dass Bekannte bzw. nahe Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten und nun in Haft seien, weshalb eine Kaution notwendig wäre.

Durch diese Lügengeschichten versuchen die Täter die Opfer zu verunsichern und erkundigen sich nach vorhandenem Bargeld bzw. Wertgegenständen. In einem Fall gelang es der Täterschaft, einen 94-jährigen, in Bludenz wohnhaften Mann dazu zu bewegen, Bargeld bzw. Wertgegenstände in Höhe von 80.000 Euro zu übergeben.

Die Kriminalpolizei rät dringend:

  • Niemals Informationen über Wertgegenstände, vorhandenem Bargeld oder Bankguthaben bekannt geben
  • Die Polizei, das Gericht oder andere seröse Unternehmen holen derartige Informationen nie telefonisch ein
  • Dubiose Anrufe sofort beenden bzw. konkret nach dem Namen des Beamten, seiner Dienststelle und der telefonischen Erreichbarkeit nachfragen
  • Den Sachverhalt bei der nächsten Polizeidienststelle zur Anzeige bringen
  • Informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten über diese Betrugsmasche
  • Rufen Sie die örtlich zuständige Polizei auf der Ihnen bekannten Rufnummer zurück

Verdächtige Wahrnehmungen können bei jeder Polizeidienststelle zur Anzeige gebracht werden!

(VOL.AT)

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